Kreisverkehre für Neuenrade: So ist der Planungsstand

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Neuenrade - In Sachen neue Kreisverkehre für Neuenrade ist die Angelegenheit beim Landesbetrieb Straßen.NRW in Arbeit.

Das berichtete Marcus Henninger, Bauamtsleiter bei der Stadt Neuenrade, auf Anfrage der Redaktion. 

Demnach hat die Landesbehörde die Bachelor-Arbeit einer Studentin, die sich mit dem Thema Kreisel an der Werdohler Straße befasst hat, angenommen, zudem wird auch die Möglichkeit, einen Kreisel im Bereich „Lange Gasse“ zu installieren. 

Keine isolierte Betrachtung möglich

Wie Straßen.NRW-Sprecher Andreas Berg erläuterte, könnten die beiden Kreisel nicht isoliert voneinander betrachtet werden. Es gelte Rückstaus zu vermeiden. Einzeln betrachtet würde der Kreisel Werdohler Straße/Poststraße/Dahler Straße wie in der Bachelorarbeit untersucht ja funktionieren. 

Mit ins Spiel kommt wohl auch die Linksabbiegerspur für den geplanten Aldi-Markt am alten Sportplatz. Der Sprecher sagte, dass ein Ingenieurbüro ein Verkehrsgutachten erstellen werde, Dabei gelte es das Verkehrssystem zu untersuchen. Dabei müsse auch mit Prognosezahlen gerechnet werden – und zwar mit dem Prognosehorizont 2030. 

Verkehrssimulation zu teuer

Nicht in Frage kommt nach den Informationen von Berg eine Verkehrssimulation. „Das kostet richtig Geld“. Und es funktioniere auch ohne Simulation. Klar sei: Ergebe das Gutachten, dass sich die zwei Kreisel negativ beeinflussen würden, bleibet es „bei der Signalanlage“. Denn klar sei auch: „Ein Rückstau ist für einen Kreisel tödlich.“

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