Neuer Lieferservice

Ein Jahr "Kostbar": Burger gibt's nun auch geliefert

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Die neue Küche wird gerade hergerichtet. Mathias Pielhau (r.) und Patrick Schule gewähren einen Blick.

Neuenrade – In einem Jahr hat sich Mathias Pielhaus Restaurant gut entwickelt. Nun können sich Hungrige ein Stück "Kostbar" nach Hause bestellen - oder ins Büro.

Nach einem Jahr Betrieb an der Eulengasse zieht Mathias Pielhau für seine „Kostbar“ eine positive Bilanz: „Es war ein super gutes Jahr. Arbeitsintensiv und spannend.“  Pielhau und sein Team werden ihrem eigenen Motto „Die Kostbar in stetigem Wandel“ gerecht.

Nicht nur eine Ergänzung des kulinarischen Angebots mit Burger-Bar, sondern auch eine Erweiterung des gastronomische Angebots ist mit der „Kostbar“ verbunden: Sei es Kindergeburtstag, regelmäßiges Frühstücksbüfett oder Kultur –zum Beispiel mit Tine Wittler. Neuerdings auch mit einem After-Work-Club-Angebot jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat.

Mehr Platz in der Küche

Blickt der Betreiber auf das vergangene Jahr zurück, so ist auch die vergleichsweise kleine Küche ein Thema: Nur ein vierflammiger Gasherd und wenig Platz. Da sei es kein Wunder, dass es mal länger gedauert habe mit dem Essen. 

Aber damit ist nun Schluss: Die Küche wird aktuell umgebaut. Der Raum wurde erheblich vergrößert, das Kühlhaus entfernt. Achtflammig wird ab Montag gekocht, es gibt zwei Doppelgrillplätze und eine Spülstraße. Zudem: „Tobias Balm – ein Hammer-Koch“ – hat am 1. Mai in der Kostbar angefangen.“ Ein weiterer Koch aus Kapstadt, der zuvor bei einer Hotelkette gearbeitet habe, stoße in drei Monaten zum Team der „Kostbar“ hinzu. 

Burger kommen frei Haus

Zudem wird Pielhau sein Angebot ab Mitte Mai einen Burger-Liefer-Service für Neuenrade, Werdohl, Dahle-Evingsen, Affeln anbieten. Im Blick hat er dabei auch Firmen, die er mittags anfahren möchte. Es ist eine Alternative zum herkömmlichen Liefergeschehen rund um Pizza, Pasta oder Imbiss in Neuenrade. Auf jeden Fall ist „es eine logistisch komplexe Angelegenheit“. 

Azubis willkommen

Und ab August will Pielhau ausbilden. Fachkräfte im Gastgewerbe und oder Restaurantfachleute. Die künftigen Azubi lernen von einem Chef, der viel Erfahrung vorweisen kann. Kritik des Gastes wird  bei ihm ernst genommen. Und so nerve er durchaus seine Mitarbeiter mit seiner Pingeligkeit in mancher Hinsicht. Und falsche Entscheidungen sollten revidiert werden. Die Patisserie zum Beispiel lief nicht – und so hat er sie wieder drangegeben. Auch gute Mitarbeiter tragen den Laden.  17 Leute, inklusive Aushilfen, beschäftigt er. 

Zechpreller beim Gertrüdchen

Auch den ersten Zechpreller hat Pielhau schon bewirtet: Zum Gertrüdchen kam ein älteres Ehepaar. „Er Weißwürstchen gegessen. Ich kam vom Gertrüdchenplatz, da kam er mir entgegen, und ich fragte noch, ob er schon loswollte. Er hat mir dann weiterhin gute Geschäfte gewünscht und generös gegrinst. Im Restaurant hörte ich dann, dass er seine Rechnung nicht bezahlt hat."

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