Engere Anbindung

Echterhage-Gruppe und Hönnequell-Schule kooperieren

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E-Holding-Prokuristin Alicia Daube und der stellvertretende Schulleiter Holger Bieda unterschreiben im Beisein des didaktischen Leiters Jörg Leiß und der Geschäftsleitungsassistentin Personal und Ausbildung, Romina Krollmann, den Kooperationsvertrag.

Neuenrade - Die Hönnequell-Schule und die Echterhage-Gruppe kooperieren künftig. Am Donnerstag wurde der entsprechende Vertrag unterschrieben. Für die Schüler bringt das viele Vorteile.

Alicia Daube, Prokuristin der Echterhage Holding, und der stellvertretende Schulleiter, Holger Bieda, unterschrieben am Donnerstag das Vertragswerk. Dabei geht es vor allem um eine engere Anbindung des Unternehmens an die Schule vor Ort. Betriebsbesichtigungen sind möglich, Schüler können dort Praktika absolvieren.

Darunter sind auch längerfristige möglich, um einen bestimmten Bereich näher kennenzulernen. So könne es möglich sein, dass ein Schüler oder eine Schülerin über einen längeren Zeitraum einmal wöchentlich in einem Unternehmen der E-Holding ein Praktika absolviere.

Die Echterhage-Gruppe verfügt über eine große Spannweite an Berufsbildern. Das reicht von Metallberufen aller Art über kaufmännische Berufe, gestalterische, Berufe bis hin zu Berufsbildern im gastronomischen Bereich (Koch, Service).

Die Schüler können nahtlos wechseln

Je nach Abschluss könnten die Schüler von der Hönnequell-Schule quasi nahtlos zur Holding kommen. Der Bedarf ist wie in allen anderen Unternehmen da. Bei der Echterhage Gruppe werden demnächst Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker oder Industriekaufleute sowie Köche (für das Café Karl) ausgebildet.

Die E-Holding hält dabei auch Kontakt zu anderen Schulen: Die Balver Realschule gehört auch zu den Kooperationspartnern. Auch zur Burgschule werden gute Kontakte gepflegt.

Wie Alicia Daube erläuterte, gehe es dabei nicht einzig und allein um die Rekrutierung von Nachwuchs für die Unternehmen der Holding. Vielmehr fühle man sich als regionales Unternehmen verpflichtet, auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Ein gutes Angebot ist wichtig

Und zu einer guten Stadtentwicklung gehöre es eben auch, dass die Schüler einer Schule auch ein gutes Angebot bekommen und ihnen eine Perspektive gegeben werde. So habe die Geschäftsleitung mit Hilfe des Schulträgers denn auch den Kontakt gesucht.

Das Schulleiterteam mit Holger Bieda und Jörg Leiß freut sich natürlich über diesen Kooperationsvertrag. So könne das, was im Rahmen der Berufsorientierung teilweise zu abstrakt und theoretisch sei, nun mit Leben gefüllt werden. Das sei für die Schüler, die kaum eine Vorstellung vom Berufsleben hätten, nur von Vorteil.

Prokuristin Alicia Daube erwähnte hier noch Workshops im Gastro-Bereich oder im technischen Bereich, durchaus auch über einen längeren Zeitraum. Auch ein Bewerbertraining erwähnte sie.

Raus aus dem Wohlfühl-Umfeld

Für die Schulleiter ist das ein besonderes Angebot: Da könnten die Schüler ein Training unter echten Bedingungen erleben und nicht nur im Wohlfühl-Umfeld der Schule. Es gibt zudem noch einen weiteren – finanziellen – Aspekt: Plant die Schule Projekte, so ist man seitens der E-Holding nach Absprache bereit, diese zu finanzieren

Da könne es um Hilfe im IT-Bereich gehen, um Dinge, die den Schulstandort attraktiver machen würden und den Schülern nütze. Die Hönnequell-Schule kooperiert außerdem mit dem Burggymnasium Altena, berufsbildenden Schulen in Lüdenscheid und Plettenberg aber auch bereits mit den Drahtwerken Elisental.

Von Peter von der Beck

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