Gemeinschaftsschule und Burggymnasium kooperieren

Die Gemeinschaftsschule in Neuenrade. - Foto: Archiv/vdB

Neuenrade/Altena - Die Kooperation zwischen der Gemeinschaftsschule Neuenrade und dem Burggymnasium Altena wird immer intensiver. Sichtbares Zeichen nach außen ist dabei die Teilnahme von Schülern der Gemeinschaftsschule an Angeboten des Burggymnasiums.

Von Peter von der Beck

So gibt es dort Ende Juni Anfang Juli eine besondere Projektwoche mit Beteiligung der Gemeinschaftsschulschüler. Dabei geht es um ein Tanz-Theater-Projekt. Für Sechstklässler besteht dann die Möglichkeit mit professionellen Tänzern, Choreographen und Tanzpädagogen ein Tanz- und Bewegungstheaterstück zu erarbeiten.

Dabei handele es sich um eine Form des Körper-Theaters, wie BGA-Pädagoge Dr. Reinhard Koch in einem Schreiben erwähnt. Auch Schüler einer Sekundarschule und der Schule am Drescheider Berg werden dabei sein. Es ist nach Angaben der Schule ein ganz besonderes Projekt, das nur durch Unterstützung der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz zustande gekommen ist.

BGA-Schulleiter Hans-Ulrich Holtkemper bestätigt, dass auch die Kontakte innerhalb der Schülerschaft so peu á peu gefestigt werden. So gibt es gegenseitige Besuche bei den Schulfesten. Auch die Lehrerschaft tauscht sich insbesondere auf Fachkonferenzen intensiv aus. Vor allem die Lehrpläne sollen so aufeinander abgestimmt werden, um sich so methodisch und inhaltlich anzugleichen. Erst jüngst gab es wieder eine gemeinsame Fortbildung von Gemeinschaftsschulpädagogen und Lehrern des Burggymnasiums. Ziel sei es am langen Ende den Wechsel von Schülern der Stufe 10 zum Burggymnasium möglichst ohne Reibungsverluste zu bewerkstelligen, sagte Holtkemper. Im optimalen Fall sollten Schüler, die beim BGA anfangen, das Gefühl haben, dass sie sich immer noch auf der gleichen Schule befänden. Auch eine erweiterte Form der Kooperation ist angedacht – dabei geht es um Austausch von Lehrkräften.

Den Neuenradern, aber auch den Schülern aus anderen Orten, die das BGA besuchen, komme vor allem in der Oberstufe eine besondere Rolle zu. So sei man bei wachsenden Schülerzahlen auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in der Lage, in der Oberstufe ein gutes Programm zu liefern, viel anzubieten und Wahlwünsche zu erfüllen, erläuterte Holtkemper.

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