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Konzepte in Arbeit: Wie sieht die Zukunft des Freibads Friedrichstal aus?

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Von: Peter von der Beck

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Das Freibad Friedrichstal ist in die Jahre gekommen. Die Kommunalpolitiker machen sich Gedanken um Konzepte. Zunächst lassen sie Daten und Fakten sammeln.
Das Freibad Friedrichstal ist in die Jahre gekommen. Die Kommunalpolitiker machen sich Gedanken um Konzepte. Zunächst lassen sie Daten und Fakten sammeln. © von der Beck, Peter

Die Stadtverwaltung lässt das Thema Traglufthalle für das Freibad Friedrichstal zumindest in energetischer Sicht prüfen. Hintergrund ist, dass im Haushalt der Stadt 30 000 Euro Planungskosten in Sachen Freibad installiert wurden.

Denn das Freibad ist in die Jahre gekommen, die Reparaturanfälligkeit steigt, eine technische Erneuerung ist nötig. Dazu gibt es einen einstimmig beschlossenen CDU-Antrag, der inhaltlich auf gründliche Planung und auf mögliche Fördertöpfe abzielt.

Die SPD präsentierte zudem jüngst einen Antrag, bei der die Stadtverwaltung doch prüfen möge, ob durch eine Traglufthalle das Freibad möglicherweise ganzjährig nutzbar sei und auch die Kosten könnten dann grob abgeschätzt werden. Man halte es für nötig angesichts der Diskussionen um das Hallenbad alle Möglichkeiten einer Veränderung zu prüfen. Gerhard Schumacher, Kämmerer und auch für die Neuenrader Bäder zuständig, verwies am Dienstagabend in der Ratssitzung auf einen anstehenden Ortstermin mit einem Fachmann. „Es wäre ein Angebot für den Fachausschuss“, sagte Schumacher. „Wir könnten dem Gutachter einen Zusatzauftrag geben.“ CDU-Fraktionschef Mark Hantelmann sagte im Rat, dass man bei der CDU das Thema auch schon mal diskutiert hätte. Einen Gutachter mit dem Thema zu beauftragen sei nicht nötig. Es gibt einige Gemeinden in Deutschland, die das haben, da könne man nachfragen. Dabei könne man Erfahrungen mit abklopfen und so Geld sparen.

Größe des Beckens ist entscheidend

FDP-Vertreter Jan Schäfer sagte, dass die Liberalen grundsätzlich zustimmen würden, das Thema mal auszuloten: Ist das Freibad überhaupt dazu geeignet, wie sieht das energetisch aus? Da gebe es viele Fragestellungen. Schumacher wies darauf hin, dass die Größe des Beckens durchaus eine gewichtige Rolle spiele und in wieweit die Freibadzeit verlängert würde. SPD-Fraktionschefin Ulrike Wolfinger sagte zum eigenen Antrag, dass sie die Kosten recherchiert habe. Für ein 90 mal 60 Meter Becken koste das 500 000 Euro – ohne Beheizung. „Das ist für unser Freibad nicht tragbar.“ Aber man könne doch prüfen, ob an dieser Stelle ein kombiniertes Hallen- und Freibad möglich wäre. Das könne doch in die richtige Richtung gehen. Der Vorteil sei ein Standort und man könne beides kombinieren.

Letztlich hieß es von Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU), dass man „die Idee“ mit dieser Traglufthalle „prüfen“ lasse. Demnach soll der Gutachter Beim Ortstermin auch dieses Thema abklopfen. Das Ingenieurbüro werde in einem der nächsten Fachausschüsse berichten. So wurde es auch später aus dem Rathaus bestätigt.

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