Konzept wird in Arnsberg eingereicht

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Das 160-seitige Konzept steht: Klaus Peter Sasse und Dierk Rademacher haben es Freitag abgeben. ▪

NEUENRADE ▪ Verwaltung, Schule, Politik und Bürger haben die Hausaufgaben gemacht – nun steht es das 160-seitige Konzept für die Gemeinschaftsschule. Am Freitagvormittag werden Bürgermeister Klaus Peter Sasse und Schulamtsleiter Dierk Rademacher persönlich den Antrag zur Schaffung der Gemeinschaftsschule nach Arnsberg bringen und bei der Bezirksregierung einreichen.

„Ich habe Hochachtung davor, was in acht Wochen geschafft worden ist“, fasste Sasse zusammen. Er sprach von einer „sagenhaften Unterstützung“, die es gegeben hätte. „Auch die Politik hat wie ein Mann zusammengestanden. Hier sind Scheuklappen über Bord geworfen und für das Wohl Neuenrade entschieden worden“, meinte Sasse.

Am Mittwoch hatte sich die Stadt Altena und die Leitung des Burggymnasiums entschieden, die als Kooperationsschule zu fungieren (wir berichteten gestern). Damit war die letzte Hürde für die Antragstellung genommen worden. Denn: Freitag ist Abgabeschluss bei der Bezirksregierung. Bis Ende des Jahres müssen die Unterlagen nun dort kontrolliert und an das NRW-Schulministerium in Düsseldorf weitergeben werden.

„Wir hoffen, dass die Schulministerin uns das okay gibt. Dann können wir wieder aktiv werden“, meinte Klaus Peter Sasse. Der Bürgermeister rechnet mit einer Antwort von Silvia Löhrmann im Januar.

Die Gemeinschaftsschule sei der richtige Weg – unterstrich Sasse am Donnerstag im Gespräch mit unserer Zeitung. Dies gelte nicht nur für Neuenrade sondern für andere Städte auch. Sasse: „Wir haben doch Grundschulen wo intelligente und weniger intelligente Kinder zusammen in einer Klasse sind – das sind doch schon Gemeinschaftsschulen – die bestens funktionieren. Keiner würde die Kinder trennen wollen!“ ▪ Matthias Clever

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