Mitgliederkampagne startet

Kommunalwahl 2020: Tritt AfD in Neuenrade an?

Neuenrade – Immer wieder kursiert das Gerücht, dass die AfD in Neuenrade Fuß fassen wolle und die Gründung eines AfD-Ortsvereins quasi kurz bevorstehe.

Indes: Klaus Laatsch, Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD) im Märkischen Kreis, sagte in dieser Woche auf Anfrage der Redaktion, dass es dafür in Neuenrade nicht genug Leute gebe. 

Gleichwohl ist er guten Mutes, dass es auch noch „mit den kleinen Städtchen“ im Märkischen Kreis etwas werde. Aktuell starte die AfD eine Mitgliederwerbekampagne. Dann könne man ja sehen, ob es dort noch etwas werde. Angesprochen auf einen Leserbrief, wo vermutet wird, dass mit Hilfe der Bürgerinitiative gegen den Moscheebau die Grundlagen für eine AfD-Ortsvereins-Gründung vorbereitet würden, äußerte sich Laatsch ebenfalls. 

„Bügerinitiative ist nicht Teil der AfD“

„Wir begleiten diese Bürgerinitiative mit, aber diese Bürgerinitiative ist nicht Teil der AfD – und wird es auch nicht werden“, sagte der Sprecher der Alternative für Deutschland. Es gehe dabei eben auch um die Bürger, die nichts mit der AfD zu tun hätten, aber eben gegen den Bau der Moschee seien. 

Was die Kommunalwahl im nächsten Jahr anbelangt, so spielt der Kreisparteitag der AfD im Januar ein wichtige Rolle. Wie Laatsch sagte, würden dann die Mitglieder abstimmen, ob es genug Personal in den jeweiligen Städten gebe und ob es Sinn mache, dort auch anzutreten, um ins Kommunalparlament einzuziehen. Laatsch glaubt, dass es sich „in den kleinen Städten eher schwierig“ gestalte. Sicher antreten werde man natürlich in den großen Städten wie Iserlohn, Hemer oder Menden. Auch in den Kreistag will die AfD einziehen. 

Große Reichweite in sozialen Netzwerken

Grundsätzlich professionalisiere sich die Partei immer mehr. Laatsch, der selbst auch auf dem Bundesparteig gewesen sei, sprach von einem „Erwachsenwerden der Partei“. Generell stoße die Partei auf viel Interesse, sagt der Sprecher. Sobald man in hierzulande einen Beitrag in den sozialen Netzwerken veröffentliche, würden innerhalb von fünf Minuten 20 000 bis 25 000 Menschen diesen anschauen. Diese Werte würde die Partei regelmäßig messen, sagte Laatsch.

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