Körper aus Fichtenholz

+
Die Affelner Schützenbrüder laden zum grün-weißen Hochfest. Die Königstrophäe ist ab sofort in der Affelner Volksbank ausgestellt. ▪

AFFELN ▪ Wieder einmal präsentierte die Affelner Schützenbruderschaft St. Petrus und Paulus, ihren diesjährigen Schützenvogel am Dienstag in der Volksbank Affeln.

Seit mehreren Jahrzehnten ist nun Alfons Rohrmann für den Bau des Adlers verantwortlich. „Mit 20 Stunden Arbeit ist dabei schon zu rechnen“, erklärte er. Für den Körper der Königstrophäe wurde wieder verleimtes Fichtenholz verwendet. Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft glänzt auf dem Apfel eine Deutschlandflagge. Sonst ist der Vogel in seinen traditionellen grauen Farben gehalten. Im vergangenen Jahr hielt der Schützenvogel nur 26 Schüssen stand. Ob der Adler in diesem Jahr mehr oder weniger Treffer verkraftet, wissen selbst die erfahrenen Schützenbrüder nicht. Eins steht jedoch fest: Wer den Vogel runterholen will, sollte immer auf die Mitte zielen. Wer sich jedoch nur auf die Krone beschränken will, kann sich beim Abschuss dann über 40 Euro freuen. Für Apfel oder Zepter bekommt der Schütze jeweils 30 Euro. Für jeden Flügel werden 20 Euro ausgezahlt. Derjenige, der den Adler schließlich ganz von der Stange holt, bekommt von den Schützenbrüdern 200 Euro. Doch bis das Schützenfest am 9. Juli beginnt, bleibt der Vogel sicher in der Volksbank verwahrt – am 11. Juli wird der hölzerne Aar schließlich ab 8.30 Uhr zum Abschuss freigegeben. Gegen 11 Uhr wird dann mit der Proklamation des neuen Königspaares zu rechnen sein.

Wer für das Schützenfest noch nicht voll ausgestattet ist, noch Kappen, Wimpelketten oder Medaillen benötigt, kann diese bei Ulrich Schulte an der Weidenstraße 10 in Affeln bekommen. ▪ romi

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare