„Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“

Klinke-Azubis stellen ihrem Unternehmen ein gutes Zeugnis aus

Die Präzisionsdreherei Julius Klinke bekam erneut das Siegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ verliehen. Neben den Azubis freut sich darüber unter anderem auch Firmenchef Alexander Klinke (vorne, rechts).
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Die Präzisionsdreherei Julius Klinke bekam erneut das Siegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ verliehen. Neben den Azubis freut sich darüber unter anderem auch Firmenchef Alexander Klinke (vorne, rechts).

Die Auszubildenden der Julius Klinke GmbH & Co. KG aus Neuenrade fühlen sich in „ihrem“ Betrieb rundum wohl: Erneut erhält das Unternehmen für seine Ausbildungsqualität das Gütesiegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“.

Bereits im Vorjahr durften sich Geschäftsführer Alexander Klinke und sein Team über diese Auszeichnung freuen.

In einer anonymen Befragung beantworteten die Klinke-Azubis 100 detaillierte Fragen zur Qualität ihrer Ausbildung. Themen waren unter anderem Ausbildungsinhalte, der Umgang mit den Azubis im Betrieb oder die Zukunftschancen.

Zusätzliche Kennzahlen erhoben

Im Rahmen der Beurteilung wurden gemeinsam mit den Personalverantwortlichen zusätzliche Kennzahlen erhoben: die Anzahl der übernommenen Auszubildenden und die Abbrecherquote. „Durch die Kombination dieser Kennzahlen mit der Beurteilung der Azubis erhalten Jugendliche eine verlässliche Auskunft darüber, wie gut ein Ausbildungsbetrieb tatsächlich ist“, sagt Wirtschaftspsychologin Judith Grefe von der „ertragswerkstatt“, dem Unternehmen, das die Vergabe des Siegels betreut. Sie unterstreicht: „Nur Betriebe, die von ihren Azubis gute Noten bekommen und sich in der Ausbildung besonders engagieren, sind ,Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2021‘.“

Das Gütesiegel wird seit 2013 verliehen. In den vergangenen beiden Jahren hätten jährlich mehr als 100 Unternehmen die Qualität ihrer Ausbildung bewerten lassen. Die Initiative „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ sei damit die größte unabhängige und neutrale Zertifizierung für Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Voraussetzung für die Teilnahme sei, dass der Betrieb mindestens fünf Nachwuchskräfte ausbildet. „Das ist uns wichtig, denn nur so konnten wir eine anonymisierte Befragung durchführen, bei der die Azubis offen und ehrlich antworten können“, sagt Grefe.

Weltmarktführer für Präzionsdrehteile

Das Familienunternehmen Julius Klinke ist Weltmarktführer für Präzisionsdrehteile und erhielt von seinen Azubis ein hervorragendes Zeugnis. Besonders positiv bewerteten die Berufseinsteiger die qualifizierte Ausbildung, die Zukunftsaussichten sowie die Sicherheit der Arbeitsplätze in Neuenrade. Im Gegenzug erhofft sich Betriebsleiter Udo Nattermüller auch zukünftig für das Unternehmen qualifizierte Nachwuchskräfte gewinnen zu können: „Zurzeit bilden wir 14 Auszubildende als Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker und Maschinen- und Anlagenführer aus.“

Für Geschäftsführer Alexander Klinke ist das Siegel wichtig: „Wir haben uns sehr über die Ergebnisse gefreut. Es ist für uns ein Ansporn, uns weiter in der Ausbildung zu engagieren und so dafür zu sorgen, dass wir jungen Menschen in der Region eine Chance geben – und auch in Zukunft genügend qualifizierte Facharbeiter beschäftigen können.“

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