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Klimaschutzpreis vergeben: Das sind die ausgezeichneten Ideen

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Von: Michael Koll

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Johannes Kobeloer, Westenergie-Kommunalbetreuer (2. von rechts), und Bürgermeister Antonius Wiesemann (links) übergaben die Klimaschutzpreise 2022. Es freuten sich der Dorfverein Freiheit Affeln sowie der SV Affeln für ihren Imberglauf, die Pfadfinder sowie das Team des Bring-und-Nimm-Ladens.
Johannes Kobeloer, Westenergie-Kommunalbetreuer (2. von rechts), und Bürgermeister Antonius Wiesemann (links) übergaben die Klimaschutzpreise 2022. Es freuten sich der Dorfverein Freiheit Affeln sowie der SV Affeln für ihren Imberglauf, die Pfadfinder sowie das Team des Bring-und-Nimm-Ladens. © Koll, Michael

Der Imberglauf Affeln, die Pfadfinder sowie der Bring-und-Nimm-Laden an der Ersten Straße sind die diesjährigen Gewinner des Klimaschutzpreises, der vom Strom- und Gasanbieter Westenergie bereits seit 1995 jährlich ausgelobt wird.

Bürgermeister Antonius Wiesemann (CDU) hielt die Laudatio auf die drei Preisträger, die im Anschluss die Urkunden von Westenergie-Kommunalbetreuer Johannes Kobeloer entgegennahmen. Die Preisgelder – 500 Euro für den Dorfverein Freiheit Affeln sowie den SV Affeln, die den Imberglauf initiiert haben, 300 Euro für die Neuenrader Pfadfinder sowie 200 Euro für das in der Kernstadt gelegene Tausch-Geschäft – werden nun überwiesen.

Platz eins ging in diesem Jahr an die Idee, mit den Startgeldern der 230 Läufer beim 2. Imberglauf in Affeln 1000 Bäume zu pflanzen. Am Samstag, 19. November, werden die Dorfbewohner ihre Bäume zusammen mit Förster Frank Bossong einsetzen, berichtete Stefan Kemper, Vorsitzender des Dorfvereins Affeln.

Insektenhotel am Waldstadion aufgestellt

Zweitplatzierte sind die Neuenrader Pfadfinder, die unter anderem am Waldstadion ein Insektenhotel aufgestellt haben. Der städtische Klimaschutzbeauftragte Simon Mai aber lobte: „Ihr geht ja mit den Mädchen und Jungen auch viel heraus in die Natur. Und so verfestigt sich bei diesen Kindern schon ganz früh der Gedanke an die Umwelt. Die denken, wenn sie einmal erwachsen sind, den Klimaschutz ganz automatisch mit.“

Dritter Sieger ist der Bring-und-Nimm-Laden, der ursprünglich als Anlaufstelle für Ukraine-Flüchtlinge gedacht war, mittlerweile aber von weiten Teilen der Bevölkerung geschätzt wird. Karsten Sprawe vom Team des Tausch-Geschäfts berichtete, dass aber gerade die Kriegsflüchtlinge überrascht sind, dass dort wirklich alles kostenfrei sei. „Die verlassen den Laden manchmal wirklich weinend.“

Ideenvielfalt in Neuenrade „sehr bemerkenswert“

Abschließend lobte Westenergie-Vertreter Kobeloer: „Wir vergeben den Preis ja auch in anderen Städten, doch ich muss wirklich sagen: Die Ideenvielfalt in Neuenrade ist in der Tat sehr bemerkenswert.“

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