Musikschule Lennetal

Nachwuchs-Pianisten geben eine Kostprobe

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Auch Musikschülerin Amelie Witt und Musikschullehrerin Irmhild Haastert präsentierten als Duo dem geneigten Publikum einige Stücke auf dem Klavier. Sie spielen ein Piratenlied, „Musik in der Nacht“ und den Titel „Tanzparty“.

Neuenrade - Die Faszination Klavier stand am Samstag im Mittelpunkt eines Klaviervorspiels der Musikschule Lennetal. Der Nachwuchs zeigte vor der Verwandtschaft, was er gelernt hat.

Die möglichst fehlerfreie Handhabung der weißen und schwarzen Tasten war am Samstagnachmittag in der Villa am Wall nicht unbedingt gefragt. Gefragt und deutlich spür- und hörbar war vielmehr, mit wie viel Freunde und Begeisterung die Kinder vom Hocker vor dem Konzertflügel in die Tasten hauten.

Es war einfach erfrischend, wie sehr sie ihre Musik lieben und mit viel Power bemüht waren, nicht daneben zu greifen und Tempi richtig einzuhalten. Dass dazu bei dem einen oder anderen Akteur noch ein wenig Nervosität aufkam, konnte dem Vortrag und der guten Stimmung nicht schaden.

Für die jungen Pianisten gab es viel Beifall

Nach der Aufführung gab es für jeden der kleinen Pianisten reichlich Beifall, der alle Zweifel ausräumte und bei einigen ein fröhliches und erleichterndes Lachen zur Folge hatte.

Die kleinen und teilweise kurzen Musikbeiträge reichten vom „Hänschen klein“ über „Der Kuckuck und der Sittich“ bis hin zum „Rondo“ (nach Diabelli) oder zur Chopins Polka „Mazurka Opus 68 Nr. 2“. Das Musikspektrum war breit gefächert, Volkslieder waren ebenso zu hören wie klassische oder moderne Titel.

Entscheidend für die Intonation waren der Eifer und die musikalischen Bemühungen. Da war es völlig unerheblich, wenn beim Vortrag ein kleiner Fehler zu hören war. Das etwa 40-köpfige Publikum bügelte das mit Klatschen aus.

Sie spielten sich in die Herzen des Publikums

Und es gab die schon selbstbewussteren Nachwuchs-Pianisten. Karla Vizkelety hat mit ihrem Titel „Fearless“ (ohne Angst) den musikalischen Volltreffer gelandet, gemeinsam mit ihrer Musiklehrerin Irmhild Haastert spielte sie sich vierhändig in die Herzen des Publikums.

Dem Publikum wurde es bei der Stunde der Musik nicht langweilig.

Das Herz des Publikums eroberten aber natürlich auch die übrigen kleinen Pianisten. Jinhon Nhan spielte ein Rondo, Jiehou Nhan das „Alte Lied“ und die „Parade“, Lenja Heinitz erinnerte bei den Zuhörern mit dem bekannten „Old MacDonald“ an längst vergangene Zeiten, Amelie Witt intonierte ein Piratenlied, „Musik in der Nacht“ und zum Abschluss die „Tanzparty“.

Weitere Akteure waren Lea Schneider, Leon Aumann, Isatou Sawo, Emma Knips, Leonhard Knab (sein Ohrwurm „Unchained Melody“ kam bestens rüber), Quenya Fidorra mit „Kiss the Rain“ und Luis Zimmermann, der mit „Gimmi“ und Airo“ gleich zwei Stücke spielte.

Auch Jekits-Kinder waren dabei

Am Keyboard spielten als Duo Daniela Öztürk und Mia Hoppe, teilweise wurden beide vom mit einfließenden Rhythmus begleitet. Die beiden Kinder profitierten von dem Förderprogramm Jekits (jedem Kind Instrumente, Tanzen und Singen). Die musikalischen Handschriften der Musiklehrerinnen Irmhild Haastert und Carmen Verley haben gute Spuren hinterlassen.

Die Instrumentalklasse von Carmen Verley wurde zum Auftakt präsentiert von Lara Lange Fernandez, Esther Schniewindt (sie spielte gleich drei Stücke: „Tanz der Zigeunerin“, „Karussell-Walzer“ und „Pony-Express“), Albnora Peci, Salome Buschhaus und Marigona Peci, die zum Programmende Chopins „Mazurka Op. 68 Nr. 2“ spielte.

Fazit: Eine gute Stunde der Musik mit der Faszination Klavier, die Lust auf mehr macht. Auf ein Mehr mit ganz jungen Pianisten, die mit ihrer gefühlvollen musikalischen Kreativität viel Freude bereiten.

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