Klaus Pfeffer zum Domkapitular ernannt

Klaus Pfeffer.

NEUENRADE ▪ Der Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, hat mit Wirkung vom 2. Juni unter anderem den ehemaligen Neuenrader und Domvikar Klaus Pfeffer zum „Residierenden Domkapitular“ ernannt.

Pfeffer gehört damit zu einem elfköpfigen Gremium, das auch das Recht zur Bischofswahl innehat. Als selbständige Körperschaft des öffentlichen Rechts ist das Domkapitel auch für die Verwaltung des Dombesitzes verantwortlich. Auch kann das Domkapitel bei Tod oder Amtsverzicht des Bischofs einen Diözesanadministrator ernennen, der die Geschäfte bis zur Einsetzung eines neuen Bischofs leitet. Pfeffer wird auch Personalchef für die Priesterschaft beim Bistum und ist gerade dabei, sich einzuarbeiten.

Klaus Pfeffer, wurde zwar am 5. Dezember 1963 in Werdohl geboren, ist aber in Neuenrade aufgewachsen. Unter anderem war er Mitbegründer des Neuenrader Pfadfinderstammes, machte dort die Pressearbeit und kam so zum Süderländer Volksfreund, wo er von 1983 bis 1985 blieb. Er volontierte beim SV, arbeitete auch kurz als Redakteur bevor er dann Theologie studierte. Pfeffer bleibt der Region verbunden: „Als Sauerländer vergisst man seine Heimat nicht“. Er freue sich auf den 3. Juli. Dann kommt er wieder in die Heimat und wird hier die Festpredigt zum Gemeindejubiläum halten.

Pfeffer wurde am 5. Juni 1992 zum Priester geweiht und war zunächst als Kaplan in St. Joseph, Essen-Frintrop, tätig. Weitere Stationen: 1996 Stadtjugendseelsorger in Duisburg und gleichzeitig Subsidiar an St. Barbara, Duisburg-Hamborn. Vom 1. Juli 2000 bis zum 7. Juli 2010 wirkte Pfeffer als Rektor der Kettwiger Jugendbildungsstätte, war zusätzlich ab Januar 2006 als Diözesanjugendseelsorger und Leiter der Abteilung „Kinder und Jugend/Bischöfliches Jugendamt“. Seit Herbst 2010 war er als Stellvertreter des Personaldezernenten im Generalvikariat tätig und Domvikar an der Essener Kathedralkirche. ▪ vdB

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