Kindern das biologische Bewusstsein vermitteln

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Alexander Klinke, Jennifer Krause, Christa Sacher und Ullrich Hering präsentierten das Projekt „Das grüne Klassenzimmer“.

NEUENRADE ▪ Alexander Klinke konnte bei einem Besuch der Landesgartenschau die Arbeit der Mendener Arche Noah begutachten – und war begeistert. Die gute Arbeit der Organisation sollte nach dem Willen des Unternehmers auch den Neuenrader Grundschülern zugute kommen. Kurzentschlossen sponserte er in Absprache mit Burgschulleiterin Christa Sacher den Grundschülern das Arche-Noah Projekt „Das grüne Klassenzimmer“, welches in der kommenden Woche startet. Thema ist dann „Die Schnecke in der Hecke“.

Motivation für Klinke war dabei das Umweltbewusstsein der Kinder zu schärfen, die Kinder über den üblichen Unterricht hinaus zu bilden. Er selbst habe das zu seiner Schulzeit nicht in dem Maße erfahren können.

Christa Sacher war sehr angetan von Klinkes Idee, weil es eben ein Angebot ist, das auf spannende Weise und in freier Natur die Kinder über biologische Zusammenhänge aufklärt. Bis Donnerstag werden sich die Kinder unter anderem mit der spanischen Nacktschnecke oder Weinbergschnecken und ihre Rolle in der Natur befassen. Organisiert wird das von Jennifer Krause und Annika Stegemann. Insgesamt nehmen 18 Klassen aus Neuenrade und vier aus Altenaffeln teil. Die Altenaffelner haben sich für ein anderes Projekt entscheiden. Sie befassen sich an einem Tag mit dem Klimawandel am Beispiel der Auswirkungen auf den Pinguin/den Südpol.

Ein Großzelt auf der Wiese neben dem Schulhof soll die Grundschüler von der Witterung unabhängig machen.Die Arche Noah ist ein Naturschutzzentrum in Menden, an das ein Förderverein angeschlossen ist: Ziel sei es, den Besuchern des Zentrums die Augen zu öffnen, damit alles was „kreucht und fleucht“ ihnen Auge in Auge gegenüber stehe. So komme man der Natur ein bisschen „näher“ und die Wunder der Natur offenbarten sich, wenn man die Wahrnehmung wechsele und den Blickwinkel ändere, heißt es auf der Homepage.

Und über den Förderverein wird eben auch Bildungsarbeit betrieben, um Kindern oder auch Erwachsenen die Bedeutung von biologischen Netzwerken zu vermitteln. Über 50 verschiedene Programmpunkte könne man anbieten, sagte Hering gestern bei der Vorstellung des Projektes in der Grundschule. Die Erfahrungen, vor allem mit Kindern, sei dabei sehr gut, betonte Hering. Die seien im allgemeinen wissbegierig und freuten sich über die Untersuchungen in freier Natur.

Peter von der Beck

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