Pädagogischer Ferienspaß

Handball, Akrobatik und Kunst

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Das liegende Jonglieren mit Tellernwird auch eingübt.

Neuenrade - Das städtische Ferienangebot scheint durchdacht und bietet den Kindern viel:

Auf dem Hallenboden liegend lassen der Junge und das Mädchen synchron die Teller rotieren. Ein Mädchen zeigt, dass sie geschickt einen gefiederten Stab mit Hilfe von zwei anderen Stäben in der Luft halten und kontrollieren kann. Andere wiederum hantieren mit Ringen. Die Kinder haben offensichtlich Spaß daran, auch wenn das Disziplin und Ausdauer erfordert. Boden- und Partner-Akrobatik sowie Sprung-Akrobatik werden noch auf dem Programm stehen. Am Freitag gibt es dann eine Show für die Eltern. Die Mädchen und Jungen gehören zur Truppe des Ferienspaßes, die sich für das Jonglage-Akrobatik-Angebot entschieden hat – und sie bereuen es ganz offensichtlich nicht.

Abschlussshow

 Geleitet wird das Angebot von dem Iserlohner Daniel Kunz, begleitet von Jacqueline Dudzik, die soziale Arbeit an der FH Dortmund studiert und in Neuenrade Praktikum macht. Um Bewegung geht es auch bei einem besonderen SportAngebot in der großen Turnhalle. Dabei geht es um Handball. Pädagoge Daniel Schwebe verantwortet diesen Teil des Angebotes. Schwebe ist in Neuenrade für aufsuchende Jugendarbeit zuständig und privat ist er ehrenamtlich auf höherer Ebene für den Handballsport aktiv. „Im vergangen Jahr hatten wir dieses Angebot schon einmal für einen Tag und es kam so gut an, dass ich gesagt habe, machen wir das dieses Mal für die ganze Woche.“ Daniel Schwebe kümmerte sich um „die sehr engagierten Trainer“, sodass gestern Lars Acktun und Tristan Steuber den Kindern im Grundschulalter „die Basics“ beibrachten. 

Bewegungsdefizite

Nicht immer ein leichtes Unterfangen, da einige Kinder sichtlich Bewegungs- und Koordinationsprobleme hatten. Es ging um Laufen mit dem Handball, das Fangen und das gezielte Werfen auf ein Objekt. Schwebe sagte auf Nachfrage, dass das kein unbekanntes Phänomen sei und verwies auf eine Studie, die nachweise, dass viele Kinder heutzutage mehr Defizite im sportlichen Bereich hätten, als früher. „Erstaunlich gut“, so bewertete Sozialarbeiterin Mandy David gestern das Wissen der Ferienspaßkinder über Nahrungsmittel, die sich auf dem Wochenmarkt fanden. Auch Bürgermeister Antonius Wiesemann war mit, um den Kindern den Markt zu zeigen. Gekauft wurde allerlei Obst und Gemüse. 

Mittagessen mit Zutaten vom Markt

Denn: Die Kinder wollten an diesem Tag für das Mittagessen sorgen, das an den übrigen Tagen von einem Caterer geliefert wird. Aus dem Obst zauberten dann freie Mitarbeiterinnen appetitliche Obstteller, damit sich die Kinder zwischendurch immer an dem gesunden Essen bedienen konnten. Bleibt der Hinweis, dass sich die Kinder während des Ferienspaßes um das Frühstück auch nicht kümmern müssen – dafür sorgt die Bäckerei Kayser. Wer im Rahmen des Ferienspaßes nun nicht allein an dem sportlichen und akrobatischen Angebot interessiert ist, kann es auch mit Kunst probieren. Vormittags können sie ihr künstlerisches Talent bei Holzarbeiten in der Kiku unter Anleitung von Annette Kögel schärfen, nach dem Mittagessen dürfen die jungen Teilnehmer dann auch zu den Akrobaten stoßen.

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