Küntroper bieten Einblick in den Reitsport

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Gut festhalten – war die Devise beim Einsteigerkursus.

Neuenrade - Dem sechsjährigen Henning ist die Freude ins Gesicht geschrieben. Er sitzt zufrieden auf einem Cavaletti, einem kleinen Hindernis, und hatte zuvor seine helle Freude beim Ritt auf einem der gutmütigen Küntroper Schulpferde. Zwölf Kinder und eine Jugendliche haben sich für den Ferien-Reitlehrgang im Ausbildungsstall von Peter Strässer angemeldet – und in fünf Tagen eine Menge gelernt.

Von Markus Jentzsch 

Am Dienstag begann der Einsteiger-Kursus und endete am Samstagmittag mit einem spektakulären Möhrenstaffellauf. Der fand ausnahmsweise ohne Pferde statt. Ansonsten standen die großen Vierbeiner jederzeit zur Verfügung, stimmten die blutigen Anfänger auf das Hobby und den Sport Reiten ein.

Sechs bis sieben Helfer und Praktikanten des Ausbildungsstalls kümmerten sich um die wissbegierige und reitsüchtige Gruppe, stellten den ersten Kontakt zu den Tieren her und ließen die Kinder und Jugendlichen ihre ersten Runden an der Longe drehen.

Sicherheit steht beim Reiten an erster Stelle, weshalb die Übungsleiter großen Wert auf das korrekte Verhalten im Umgang mit den Pferden legten. Um die Sicherheit im Sattel zu verbessern, mussten die Teilnehmer koordinative Aufgaben erledigen, während Bully, Flori, Graphit, Almfee oder Anton entspannt im Kreis schritten.

Almfee heißt die einzige Stute im Schulpferde-Ensemble und steht vor allem bei den Mädchen hoch im Kurs. Dass die gerne gehabt hätten, wenn Almfees Rücken eine pinkfarbene Reitdecke geziert hatte, war verständlich – blieb aber ein unerfüllter Wunsch. Ansonsten bekamen die Kurs-Teilnehmer einen umfassenden ersten Einblick in den Sport vermittelt. Und das positive Feedback deutete an, dass der eine oder andere das Hobby gerne vertiefen möchte.

Henning war der einzige Junge und berichtete, dass er bereits im Alter von zarten zwei Jahren das erste Mal auf einem Pferd saß. Schon damals muss sich der sechsjährige Neuenrader mit dem Reitvirus infiziert haben, denn seine Augen verrieten, dass ihm der Ferienkurs eine Menge Spaß bereitet hat.

Seine Favoriten hießen Flori und Anton, und ganz toll fand der aufgeweckte junge Reiter, dass die Übungsleiter viele spielerische Akzente im abwechslungsreichen Programm gesetzt haben. So wie den Staffellauf zum Ausklang des Lehrgangs. Als Staffelstab fungierte ein Möhre. Die Hindernisse mussten umrundet, übersprungen oder unterlaufen werden. Zwei Teams gaben alles, rannten selbst nach fünf Tagen in der Halle energiegeladen durchs Karree.

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