24 Säcke Ölbinder erforderlich

Kilometerlange Ölspur zieht sich durch Neuenrade

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Die Ölspur musste breit abgestreut werden.

Neuenrade – Den Inhalt von gleich 24 Säcken mit Ölbindemittel mussten die freiwilligen Feuerwehrleute des Löschzuges eins (Innenstadt) am Sonntag auf der Dahler Straße verteilen.

Der Grund: Vermutlich ein Autofahrer hatte mit seinem defekten Fahrzeug eine größere Menge der wassergefährdenden Flüssigkeit – vor allem im Kurvenbereich – verloren. Das ist umweltschädlich und kann auch für Zweiradfahrer gefährlich werden. Die Ölspur zog sich bergab vom Wanderparkplatz auf dem Kohlberg hinunter bis zum Ortseingang Neuenrade. Immerhin eine Strecke von gut zwei Kilometern. „Der Verursacher ist unbekannt – wie meistens“, sagte Stadtbrandinspektor Heinz-Jürgen Böhmer. Für die Zeit des Abstreuens musste die Fahrbahn am Sonntagnachmittag gesperrt werden. 

Ölspuren kommen recht häufig vor – in der Regel werden Spezialisten wie das Unternehmen Lobbe mit der Beseitigung beauftragt. Ist jedoch Gefahr im Verzug, ist zunächst die Feuerwehr an der Reihe. Früher wurde das gebundene Öl von den Wehrleuten wieder aufgefegt. Diese Zeiten sind vorbei. Inzwischen gibt es Verträge von Land und Kommunen mit der Firma Lobbe. 

Lobbe kommt mit Spezialfahrzeug

Nach Erkenntnis von Stadtbrandinspektor Böhme ordert die Stadt Lobbe für Ölspuren innerhalb des Ortes. Außerhalb des Ortes ist Lobbe für das Land Vertragspartner. Das Entsorgungsunternehmen rückt mit einem Spezialfahrzeug aus, das Öl und Bindemittel verarbeitet.

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