In der Kiku zischt die Kobra

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In der Kiku entsteht eine große Kobra aus Beton.

Neuenrade - "„Ich dachte immer, Beton könne man nicht gut bearbeiten. Aber es ist ein wunderbares Material“, beschreibt Irmhild Hartstein, Leiterin der Kiku, die Arbeit mit dem Material, das man nicht sofort mit Kunst in Verbindung bringen würde.

In der Werkstatt der Kiku entsteht zur Zeit jedoch genau das: Kunst. Eine kunstvoll gestaltete Kobra, um genau zu sein. Mehrere Meter lang und knapp zwei Meter hoch ist das Gebilde aus Beton, das von den Kindern der Ferienbetreuung und den Kindern, die in der Kiku angemeldet sind, bearbeitet wird. „Steffi Lehmann, unsere Kunstdozentin und unser Tausendsassa, hat das Grundgerüst der Kobra aus Eisenringen und Hasendraht zusammen geschweißt“, erklärt Hartstein die Vorbereitung.

Danach wurde das Gestell mit Stretchfolie umwickelt, bevor ein Gemisch aus Grundmörtel und Glasfasern darauf verteilt wurde. „Zum Schluss kommt noch Modeliermörtel drauf, der ist besonders fein und macht die Oberfläche schön glatt, sodass sie später bemalt werden kann“, erläutert Hartstein. Abschließend wird die Skulptur mit einer speziellen Acrylfarbe bemalt, die für Außen geeignet ist und die Feuchtigkeit zwar heraus-, aber nicht herein lässt.

 „Für die Bemalung schwebt mir so etwas wie Hundertwasser vor. Der Kopf könnte in rot und grün und der Körper zum Beispiel in blau und orange bemalt werden. Das sind Komplementärfarben und am Ende wirkt das richtig knallig“, sagt Hartstein. Die Idee, mit den Kindern eine Kobra zu gestalten, kam von Steffi Lehmann. „Wir wollten etwas großes machen. Schlangen, so dachten wir, wären doch nicht schlecht. Da könnten die Kinder lange dran malen“, blickt Hartstein zurück.

Gesagt, getan. Am kommenden Freitag wird das Projekt abgeschlossen, dann soll die Kobra fertig sein. „Sie kommt danach in unseren Kiku-Garten“, sagt Hartstein. Pilze, die die Kinder aus Styropor und Beton fertigen, kommen dann auch noch dazu, sodass der KiKu-Garten am Ende noch bunter ist.

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