Leiterin bekommt Unterstützung

Kiku Neuenrade: Fortbestand ist gesichert

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Nach viermonatiger „Reha“ kann „Oma Herta“ die Kinderkunstwerkstatt mit einem neuen Outfit verlassen. Die beliebte menschengroße Skulptur war zuvor wieder einmal von Vandalen beschädigt worden. Über die erfolgreiche Renovierung freuten sich (von links) Irmhild Hartstein, Monika Arens und Annette Kögel.

Neuenrade – Auch in Zeiten der Corona-Pandemie ist es in der Neuenrader Kinderkunstwerkstatt (Kiku) nicht ganz still gewesen

Die menschengroße Skulptur „Oma Herta“ kann nach viermonatiger „Reha“ in der Kiku bald wieder ihren Standort auf der Sitzbank an der Bürgerbushaltestelle an der Zweiten Straße einnehmen. Die Renovierung von „Oma Herta“ war erforderlich geworden, nachdem wieder einmal Vandalen gewaltsam die Skulptur beschädigt hatten

Kiku-Chefin Irmhild Hartstein kann sich zudem jetzt auch offiziell über eine Vertretung freuen. Als ihre Stellvertreterin wurde die Werdohlerin Annette Kögel eingestellt. Die langjährige Leiterin der Kinderkunstschule wird aus Altersgründen „etwas kürzer treten“. Der kunstbildenden Einrichtung in der Hönnestadt wird sie aber weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Die neue Vize-Leiterin ist in der Kiku keine Unbekannte. Seit 2008 bietet Annette Kögel Kurse in der Kiku an, ihre Arbeiten werden in der Region geschätzt. 

Kiku: Geschäftsführerin des Kulturvereins gratuliert

Monika Arens, Geschäftsführerin des Kulturvereins Forum Neuenrade, gratulierte der neuen Stellvertreterin zu ihrer künftigen Tätigkeit, da die Kiku zum Aufgabenbereich des Kulturvereins zählt. Mit der Verpflichtung von Annette Kögel sei es dem Verein gelungen, rechtzeitig die Weichen für eine kreative Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit von Irmhild Hartstein zu stellen, sagte Monika Arens. „Wir freuen uns, dass wir den Fortbestand der Kiku Neuenrade damit weitgehend gesichert haben, zumal die Kinderkunstschule für Neuenade zu einer Art Aushängeschild geworden ist“, so Arens weiter. 

In der Kiku Neuenrade wird nach der coronabedingten Zwangspause wieder mit einigen Kursen die Arbeit aufgenommen.

Mit großer Freude konnte auch wieder die Skulptur „Oma Herta“ betrachtet werden. Die von Hartstein geschaffene „Oma“ ist bei den Neuenradern beliebt. Vor einigen Monaten war sie wieder einmal von Vandalen mit brutaler Gewalt beschädigt worden. Faustgroße Betonstücke waren an mehreren Stellen aus dem Corpus gerissen worden. Selbst Zigarettenkippen wurden an dem Kunstwerk ausgedrückt. Sechs Wochen intensiver Renovierungsarbeit waren erforderlich, um „Oma Herta“ in einem neuen Outfit erstrahlen zu lassen. So wurden alte Farbreste abgeschmirgelt, Kratzer beseitigt und mit Spezialbeton wurden große Lücken „von Kopf bis Fuß an Oma Herta“ geschlossen, erinnert sich Irmhild Hartstein. 

Kiku: "Oma Herta" wurde stadtfein gemacht

Gemeinsam mit Annette Kögel („Sie hat den Großteil der Renovierungsarbeiten geleistet“) wurde „Oma Herta“ wieder stadtfein gemacht, schmunzeln die beiden Künstlerinnen. 

Das Äußere von „Oma Herta“ war vor der Zerstörung weitgehend in beiger Farbe sichtbar. Jetzt erstrahlt die Figur in kräftigeren Farben, der Hut ist in Türkis gehalten, der Schal ebenso. Die in dunklerem Blau gehaltene Jacke signalisiert Wetterfestigkeit und sogar die Jackenknöpfe haben einen „Goldrand“ erhalten. Der Rock ist jetzt in Grau gehalten und die Schuhe haben von Braun auf Grau-Schwarz gewechselt. Zusätzlich wurde „Oma Herta“ mit einer Betonlasur gegen Umwelteinflüsse überpinselt. 

Chillsteine werden farblich aufgefrischt

Die Kiku wird sich auch an der am Samstag, 12. September, stattfindenden Aktion des Jugendnetzwerks beteiligen, wenn von 14 bis 17 Uhr die Chillsteine auf dem Wall farblich aufgefrischt werden. Die Teilnehmer haben dann auch die Möglichkeit, sich an dem Food-Truck vor dem Jugendzentrum bewirten zu lassen.

Coronabedingt fallen die Kurse „Zwergenwerkstatt“ (vier bis sechs Jahre) und „Ideenwerkstatt I“ in diesem Jahr aus. Beide Kurse sollen im Frühjahr 2021 nachgeholt werden. Durchgeführt werden unter Leitung von Annette Kögel und unter Beachtung eines Hygienekonzeptes die „Ideenwerkstatt II“ (donnerstags für Kinder von neun bis elf Jahren) und der Kurs „Kunst.Kiste“ (freitags, für Kinder ab zwölf Jahren).

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