Karussell "Karlo": Erstmals nicht ins Winterquartier

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Auf dem Motorrad durch Neuenrade: Das ist für junge Besucher ab März oder April wieder mit dem Karussell „Karlo“ möglich

Neuenrade - Das Kinderkarussell „Karlo“ hat mit Ablauf des alten Jahres eine dreimonatige Ruhepause eingelegt. Vermutlich wird das bei den Kids so beliebte Karussell erst im März seinen kleinen Nutzern wieder zur Verfügung stehen.

Neu an der diesjährigen Ruhepause: „Karlo“ bleibt an seinem jetzigen Standort am Platz der Generationen und wird nicht wie in den vergangenen Jahren in Räumen des städtischen Fuhrparks überwintern. Soweit bekannt wurde, hat fehlender Abstellplatz im Fuhrpark zu dieser Entscheidung geführt. 

Spende ermöglichte die Anschaffung

Mit der dreimonatigen „Standortverlagerung“ war in den vergangenen Jahren stets ein Schutz gegen Zerstörungswut und Sachbeschädigung gewährleistet. 

Vor fünf Jahren hatte Sponsor Dr. Ernst Hermann Kohlhage den Kauf des Kinderkarussells ermöglicht. In der Zwischenzeit ist „Karlo“ am Platz der Generationen zu einer festen Einrichtung geworden. Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten nehmen mit den Kindern das Karussell ins Visier, mindestens an drei Tagen in der Woche kann der Nachwuchs auf einem Trecker, Motorrädern oder Holzpferden im Miniaturbereich und anderem Karussellgerät nach Herzenslust und mitten in der Stadt auf „Karlo“ seine Runden drehen. 

Kümmern sich um den Karussellbetrieb: Toni Kernspecht (von links), Gabriele und Thorsten Neubert und Thomas Menzebach.

Das Kinderkarussell ist seit der Inbetriebnahme noch mehr beliebter Treffpunkt für kleine und große Neuenrader geworden, nachdem auf dem Platz der Generationen während der Sommerzeit Tische und Stühle zur Nutzung aufgebaut wurden. Angenommen wurde auch „Karlos Büdchen“, in dem Kaffee für die Erwachsenen und Kaltgetränk für die Kinder angeboten werden. 

Nutzungsdauer von der Witterung abhängig

Die jährliche Nutzungsdauer ist weitgehend von der Witterung abhängig. In den vergangenen Jahren hatte „Karlo“ seine Pforten meistens bis zum Jahreswechsel geöffnet. Wenngleich Fahrten auf dem Karussell in der Regel nur montags, mittwochs und freitags möglich sind, ist die zahlenmäßige Nutzung beachtlich. Die zur Verfügung stehenden 200 Chips, die dem Nachwuchs als Mitfahrberechtigung dienen, sind – besonders bei gutem Wetter – so gut wie vergeben. Der Run auf das Kassenhäuschen ist dann unübersehbar und das vierköpfige Karussellteam muss an die Reservechips heran, um die Nachfrage nach Mitfahrmöglichkeit zu sichern. 

Theoretisch hatte „Karlo“ in diesem Jahr mit dem Ende der Öffnungszeit der benachbarten Weihnachtsbüdchen kurz vor dem Heiligen Abend auch seine Jahresleistung vollbracht, das gute Wetter führte aber dazu, dass die vierköpfige Stammbesatzung mit Thorsten Neubert, Gabriele Neubert, Thomas Menzebach und Toni Kernspecht der Nachfrage gerecht wurde und „einige Tage bis zum Jahreswechsel angehängt hat“. Unterstützung bekommt das Karlo-Quartett noch von Halil Jmamoglu. 

Vorfreude auf die Wiedereröffnung

Schon jetzt freut sich das Stammpersonal auf März beziehungsweise April, wenn das Wetter eine Nutzung weitgehend erlaubt, wenn Tische und Stühle auf dem Platz der Generationen wieder von Eltern und guten Bekannten belegt sind und wenn vor allem der Nachwuchs mit leuchten Augen seine Runden auf „Karlo“ dreht.

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