Kartoffelfest wieder ein Publikumsmagnet

Neuenrade - Sie zählt mit zu den gesündesten Lebensmitteln: die Kartoffel. Sie weist eine beträchtliche Menge an Vitamin C auf und ist außerdem eine hervorragende Quelle für Kalium, Vitamin B1 und B6.

Ob das der alleinige Grund dafür war, ein Kartoffelfest ins Leben zu rufen, sei dahin gestellt – eins steht allerdings fest: Auch im vierten Veranstaltungsjahr war das Kartoffelfest rund um die Küntroper Schützenhalle ein Publikumsmagnet.

Vor allem nach dem ersten starken Regenguss am Samstagmittag strömten Klein und Groß zur Dinneike. Die beiden Mitorganisatoren Dirk Ratajczak und Ludger Stracke zeigten sich mit der Resonanz zu diesem Zeitpunkt zufrieden und konnten somit eine positive Bilanz vor dem zweiten heftigen Regenguss ziehen.

Gut kam bei den Besuchern auch die Angebotserweiterung an: In einer Gulaschkanone hielten die Köche leckere Kartoffelsuppe zum Verzehr bereit – genau das Richtige für die Seele nach einem Regenschauer.

Nach dem Regen was Gutes für die Seele

Das Interesse auf sich zog außerdem ein Bierbrauer. Vom gärigen Geruch angelockt, verweilten viele an seinem Stand und ließen sich die Unterschiede zwischen Pils, Alt und Hefebier erklären. Der Brauer hatte zudem einige Zutaten für den Gerstensaft mitgebracht und konnte Wissenswertes über deren charakteristische, geschmackliche Besonderheiten berichten.

Früh übt sich, wer einem Traktor-Meister-Fahrer werden will. Und das machte sichtlich Spaß.

Knusprig gebackenes Stockbrot und die beliebten Ratta-Locken – „besser als alle anderen Chipssorten“, lautete eine Gourmet-Urteil – rundeten das kulinarische Angebot des Kartoffelfestes ab.

Geschützt vorm Regen waren in der Schützenhalle diverse Spielaktionen für Mädchen und Jungen aufgebaut. Dort drehte sich einiges um die Erdknolle. Kartoffeldruck war nur eine der vielen Spielstationen. Auch beim Kegeln, Entenangeln, Mäusefangen, Ringwerfen und Kartoffellauf konnten Teilnahme-Punkte gesammelt werden, die mit einer kleinen Überraschung prämiert wurden. Beliebt beim Nachwuchs war zudem, ein paar Runden auf dem Karussell zu drehen.

Nicht nur Küntroper fanden an diesem Tag den Weg zum Kartoffelfest – auch einige Wanderer nutzten das bunte Treiben, um sich mit einer Leckerei zu stärken. Wer mit dem Rad anreiste hatte zeitweise sogar das Problem, eine Parklücke an den Fahrradständern zu finden. Ein Umstand, der darauf schließen ließ, dass das Kartoffelfest hoch im Kurs liegt.

Von Susanne Jentzsch

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