Karma-Party dauert bis in die frühen Morgenstunden

Cocktail gefällig? Das Angebot an der Bar kam bei den Gästen gut an. Foto: Jentzsch

KÜNTROP - Zum zweiten Mal veranstaltete die türkische Frauengruppe Karma eine Feier für einen guten Zweck. Und diesmal nahmen rund 300 Besucher an der Party in der Küntroper Schützenhalle teil. Hülya Aydemir und ihre Organisationsteam zogen im Anschluss an das Event ein positives Fazit.

Lediglich zwei Punkte sprach sie mit Blick auf die nächste Veranstaltung an: Zum einen war die Musik zu laut, was sie mit einem fehlenden Soundcheck begründete. Zum anderen hätte sie sich mehr Besucher ohne Immigrationshintergrund gewünscht.

Karma hatte im Vorfeld die Nachbarn im Umfeld der Küntroper Schützenhalle persönlich eingeladen, zudem waren weitere 50 schriftliche Einladungen unter anderem an die Stadtverwaltung versandt worden. Die Resonanz hielt sich in Grenzen. Dieser Umstand tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Bis in die Morgenstunden tanzten und feierten die Besucher, ließen sich die vielen warmen und kalten Speisen schmecken und genossen die musikalische Unterhaltung. „Die Cocktailbar kam gut an und auch am Infostand gab es einiges zu tun“, sagte Hülya Aydemir. Die Blaue Nacht, so hieß das Motto des Abends, nutzte die türkische Frauengeruppe, um über sich und ihre Projekte zu informieren. Die Erlöse spendet Karma regelmäßig.

Aktuell finanziert die Frauengruppe die Schulzeit eines sehr talentierten Schülers in der Türkei. Der Junge lebt in armen Verhältnissen auf und hat noch vier Geschwister. Bis zum Ende des Studiums will Karma dem Jungen finanziell unter die Arme greifen.

Das musikalische Programm unterbrachen die Veranstalter, um das Publikum mit Informationen zu versorgen. So verlasen die Frauen der Gruppe Dankesbriefe von Kindern, die Karma bereits unterstützte – und weckte damit offenbar Interesse an der Mitarbeit. Rund 20 Anfragen von Frauen, die sich gerne bei Karma einbringen wollen, lagen am Ende der Blauen Nacht vor.

Zum Ende des Festes feierte sich die Karma-Frauengruppe und ihre tatkräftigen Helfer selbst. Zusammen mit der Band verbrachten Hülya Aydemir und ihre Helfer noch schöne Momente.

Von Markus Jentzsch

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