Kapellenweg: Darum dauern die Arbeiten deutlich länger als geplant

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Die Arbeiten im Kapellenweg können voraussichtlich in der 50. Kalenderwoche abgeschlossen werden.

Blintrop – Die Arbeiten zur Sanierung der Fahrbahn im Kapellenweg gehen zügig voran. Dass es jetzt aber dennoch deutlich länger dauern wird als angekündigt, liegt an einer Planänderung.

„Der Wasserbeschaffungsverband Blintrop hat sich dazu entschlossen, im Rahmen der Sanierung ein Stück der Wasserleitung zu erneuern“, berichtet Klaus Peter Korte vom Bauamt der Stadt Neuenrade. Selbstverständlich sei es sinnvoll, den Austausch an die von der Stadt in Auftrag gegebene Sanierung zu koppeln. So werde es insgesamt günstiger, das 70 Meter lange Teilstück der Leitung zu erneuern. Denn inzwischen sei die Leitung in die Jahre gekommen und hätte ohnehin vermutlich in absehbarer Zeit ausgetauscht werden müssen. 

Dazu kommt, dass auch die Verantwortlichen der Stadt Neuenrade vorausschauend planen. „Wir haben uns dazu entschieden, bei dieser Gelegenheit Leerrohre zu verlegen, in die später Glasfaserkabel eingezogen werden können“, sagt Korte. Die Stadt habe vor, diese Leerrohre später an den entsprechenden Anbieter einer schnellen Internetverbindung zu verkaufen, um die Kosten für die Verlegung wieder hereinzuholen. Zudem werde momentan im Kapellenweg eine neue Entwässerungsmulde angelegt. „Bei stärkeren Regenfällen gab es manchmal Probleme, weil das Wasser den abschüssigen Weg hinunterlief“, erklärt der Mitarbeiter des Bauamtes. Durch die Entwässerungsmulde solle nun Abhilfe geschaffen werden. 

Gesamtkosten von 74 000 Euro

Insgesamt seien Kosten in Höhe von 74 000 Euro für die Maßnahme eingeplant. „Inklusive der Leerrohre“, so Korte. Die Arbeiten in Blintrop werden von den Mitarbeiter des Neuenrader Unternehmens Ossenberg ausgeführt. Sie sollten eigentlich Ende dieser Woche beendet sein, können laut Korte nun voraussichtlich in der 50. Kalenderwoche, also in der Woche ab dem 9. Dezember, abgeschlossen werden. „Allerdings nur, wenn das Wetter mitspielt und es nicht zu einem Wintereinbruch kommt“, stellt Klaus Peter Korte fest.

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