Jungschützen mischen im Vorstand mit

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Ralf Tönnesmann sagte, er sei mit 2014 zufrieden.

Küntrop - Einen Wahlmarathon hatten die Schützen der Küntroper St. Sebastian-Bruderschaft am Samstagabend im Rahmen ihrer Hauptversammlung abzuwickeln. Acht Ämter standen turnusmäßig auf dem Prüfstand, am Ende summierten sich die Abstimmung auf 13 Wahlgänge – mit einem positiven Nebeneffekt. Jungschützen rückten verstärkt in das Führungsgremium auf.

Mit Patrick Bexten fanden die Küntroper Grünröcke einen neuen Geschäftsführer, der das Amt von Stephan Drüeke übernahm. Drüeke war Ende 2014 aus persönlichen Gründen vorzeitig als Geschäftsführer ausgestiegen.

Zum ersten Schießoffizier wählten die Küntroper Sven Müller, Kai Tönnesmann steht ihm als Stellvertreter zur Seite. An der Spitze der Jungschützenabteilung steht Hendrik Günzel, den Posten des Vize im Nachwuchsbereich kleidet Frederik Stork aus.

Dominik Rapp übernahm die Funktion des Fahnenoffiziers, während sich Per Kuhlmann als Kassierer wiederwählen ließ. Aus dem Beirat stieg Rainer Grünebaum aus, unterstützt den Vorstand nun als Schriftführer. Verantwortlich für den Bereich Technik ist Stephan Sandt, außerdem stimmten die Versammlungsteilnehmer für Alexander Knoblauch als neuen Adjutanten. Abschließend stand noch die Besetzung des Beirates auf der Tagesordnung. Hier stellten sich Paul Müller, Max Kontowski und Christopher Kittelmann erfolgreich zur Wahl.

„Derzeit haben wir 21 Jungschützen und insgesamt 466 zahlende Mitglieder“, erklärte Ralf Tönnesmann und schien mit dem Geschäftsjahr unterm Strich zufrieden gewesen zu sein.

Der plötzliche Tod von Alfons Fuderholz hatte die Küntroper Schützen 2014 hart getroffen, Tönnesmann verlor gleichzeitig einen guten Freund. Die Arbeit des Hallenwartes übernahm er kommissarisch und stellte den Mitgliedern am Samstag Heinrich Kaiser vor, der am 1. Januar in die Fußstapfen von Alfons Fuderholz trat und den Dienst als Hallenwart aufnahm.

Persönlicher Einsatz und der Wechsel des Energieversorgers bescherte den St. Sebastian-Schützen einen erfreulichen Bilanzschub, erklärte Tönnesmann und kündigte außerdem an, dass eine Einigung mit der Stadt bezüglich der Hallennutzung durch die anderen Küntroper Vereine bevorstünde. „Wir haben eine Regelung gefunden. Dann haben alle eine gewisse Planungssicherheit“, meinte Tönnesmann und wird wohl in Kürze Vollzug melden.

Arbeit liegt den Küntroper Schützen offenbar im Blut, denn der Vorsitzende teilte außerdem mit, dass sich der Verein um den Ausbau der Platzbeleuchtung kümmern und außerdem die Zufahrt zur Hallenrückseite absperren werde, um der „wilden Müllentsorgung“ entgegenzuwirken. - Von Markus Jentzsch

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