Junge Brandschützer erkunden das Rathaus

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Neuenrades Bürgermeister Klaus Peter Sasse empfing jetzt die Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Rathaus. ▪

NEUENRADE ▪ Bürgermeister Klaus Peter Sasse empfing am Mittwochabend ausnahmsweise mal keinen Besuch mit politischem Hintergrund. Er öffnete die Türen seines Amtssitzes für ein Dutzend Mitglieder der Neuenrader Jugendfeuerwehr.

In der Winterzeit steht für den Feuerwehrnachwuchs viel Theorie auf dem Plan. Um diese theoretische Phase aufzulockern, sind Einladungen wir jetzt ins Rathaus willkommene Abwechslungen. Im Foyer des Rathauses begann der Erste Bürger der Stadt seinen Rundgang mit den wissbegierigen Jugendlichen. Zum Auftakt stellte der Bürgermeister die dort ausgestellten Exponate aus der Partnerstadt Klingenthal vor und erzählte etwas über die Beziehungen zu der Stadt im sächsischen Vogtlandkreis.

Dass er selbst Trauungen durchführen dürfe, weil er vom Rat der Stadt dafür qualifiziert worden sei, berichtete Klaus Peter Sasse im ersten Raum, dem Standesamt. Auf die Frage, was hier das Wichtigste sei, antwortete einer der jungen Brandbekämpfer nur: „Gesundheit“. Er erntete zwar einige Lacher, die Antwort hätte aber kaum korrekter ausfallen können. Sasse meinte aber „wenn man heiraten wolle“. Diese lockere Atmosphäre prägte den ganzen Rundgang.

Auch wenn das Standesamt zweifelsohne zu den besonderen Räumen des Rathauses zählt, weckten das Amtszimmer der Leiters der Freiwilligen Feuerwehr (Karsten Runte), die Stadtkasse mit ihrem offenen Safe, der kleine Sitzungssaal mit seiner wohnlichem Atmosphäre, das Büro des Bürgermeisters und der technikbeladene und streng gesicherte EDV-Raum das Interesse der Jugendlichen besonders. „Können Sie den knacken“, lautete eine der Fragen aus der Runde, während Sasse den großen Safe präsentierte. Am Stadtmodell im ersten Stockwerk erklärte das Stadtoberhaupt, wie sich die Stadt im Laufe der Jahrhunderte entwickelte und dass sich die Lage der historischen Hauptstraßen bis heute kaum verändert hätten. Sasse stand geduldig Rede und Antwort, hatte fast zu jedem Raum eine Anekdote zu berichten und führte die Gruppe durch alle relevanten Räume - vom Bauamt bis zur Polizei. - Markus Jentzsch

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