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Juli-Unwetter: Die Folgen beschäftigen die Stadt noch immer

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Von: Peter von der Beck

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Die Brücke in Verlängerung der Wasserburgstraße in Küntrop wurde weggespült. Hier soll nun ein Durchlass hin.
Die Brücke in Verlängerung der Wasserburgstraße in Küntrop wurde weggespült. Hier soll nun ein Durchlass hin. © von der Beck, Peter

Nach dem Starkregenereignis im vergangenen Sommer, bei dem die Stadt Neuenrade letztlich zwar noch halbwegs glimpflich davon kam, steht die Beseitigung der Schäden und die Prävention weiterhin auf der Agenda des Bauamtes.

Auch übergeordnete Behörden wie der Märkische Kreis sind involviert. Auf Kreisebene wird eine Bestandsaufnahme vorgenommen, Daten werden gesammelt, um letztlich beim nächsten potenziellen Starkregeereignis gut vorbereitet zu sein.

In Neuenrade ist die Bauabteilung jedenfalls weiter mit der Beseitigung der Schäden, aber auch mit Prävention befasst. Die von der Hönne weggespülte Brücke in Verlängerung der Wasserburgstraße in Küntrop wird jedenfalls nicht ersetzt: Dort wird man die Brücke durch einen großen Durchlass ersetzen. Das werde der Nutzer hinterher nicht merken, sagte Bauamtsleiter Marcus Henninger. Ausrüstungstechnisch hat man inzwischen nachgerüstet, um ohnehin regelmäßig und bei Starkregen die Gitter an den Einläufen sicher freizuhalten. Unter dem Strich sind die Kosten für die Reparatur und den Erhalt der Infrastruktur förderwürdig. Das Land trägt bis zu 80 Prozent der Kosten.

Hochwasserschutz soll verbessert werden

Zudem plant man derzeit den Hochwasserschutz zumindest dort, wo die Hönne frei fließt, zu verbessern. Denn dort, wo das Gewässer einen Retentionsraum hat – also genügend Platz –, vermindert sich die Fließgeschwindigkeit, das Wasser kann sich besser verteilen.

Handlungsbedarf gibt es in Sachen Hönne auch an und unterhalb der Feuerwache. „Hier sind wir aktuell in den Planungen“, sagte Amtsleiter Henninger. Unterhalb der Feuerwache stehen Mehrfamilienhäuser, die im Rahmen des Starkregenereignisses in Mitleidenschaft gezogen worden waren. Die unteren Wohnungen standen unter Wasser, es entstanden erhebliche Schäden, die Wohnungen mussten saniert werden.

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