Im Jugendzentrum

Neuer Probenraum für junge Musiker

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Den neuen Band-Proberaum im Jugendzentrum stellten (von links) Bürgermeister Antonius Wiesemann, Josef Brockhagen, Pater Kamil Pawlak, Roswitha Alexa und Petra Garcia als Vertreter der katholischen Kirchengemeinde sowie Felix Oblotzki vom Jugendzentrum vor.

Neuenrade – Junge Musiker können  ab sofort kostenlos im Jugendzentrum proben. Dort gibt es jetzt einen Probenraum mit vielen Extras.

Im Jugendzentrum ist künftig viel Live-Musik zu hören: Denn dort gibt es ab sofort einen neuen Proberaum für junge Bands. Vertreter der Stadt Neuenrade, des Jugendzentrums und der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Heimsuchung trafen sich nun, um die neue Attraktion vorzustellen. 

Ab sofort kann dort kostenlos geprobt werden. „Man braucht nur sein Instrument mitzubringen, dann kann man losrocken“, sagte Sozialpädagogikstudent Felix Oblotzki, der gemeinsam mit Mandy David die Jugendlichen im Jugendzentrum Niederheide betreut. 

Musiker von 6 bis 27 Jahren willkommen

Für die Nutzung des Raums gibt es allerdings ein paar Regeln und Einschränkungen: Die Musiker müssen zwischen sechs und 27 Jahren alt sein und vorab zu einem Kennenlernen ins Jugendzentrum kommen. Dann werden sie über die Regeln zur Raumnutzung informiert. Außerdem müssen Minderjährige einen Vormund angeben, der im Fall von Schäden an den teils teuren Geräten die Haftung übernimmt. 

Wichtig sei ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Equipment, betont Oblotzki. Insgesamt ist dieses nämlich mehrere tausend Euro wert. Dazu gehören neben einer Gesangsanlage, Notenständern, Stativen und einem Mischpult auch ein moderner Gitarren- und ein Bassverstärker. 

1000-Euro-Schlagzeug

Außerdem verfügt der Raum über ein voll ausgestattetes Schlagzeug, das die katholische Kirchengemeinde in Neuenrade gespendet hat. Das Schlagzeug allein kostet rund 1000 Euro. Einen Teil der weiteren Geräte bekam das Jugendzentrum von der Stadt geschenkt.

 „Der Bedarf an Proberäumen ist da. Dieser Raum soll auf der einen Seite einen Teil des Bedarfs abdecken und auf der anderen Seite das Jugendzentrum noch attraktiver machen“, betonte Benjamin Richter, Sachbearbeiter für Jugendarbeit bei der Stadt und Vorstandsmitglied der Musikschule Lennetal. 

Klare Regeln

Um möglichst vielen jungen Musikern die Chance zu geben, den neuen Proberaum zu nutzen, hat Oblotzki eine Raumordnung verfasst, an die sich jeder halten muss. „Der Raum soll quasi allen gehören, die ihn nutzen. Es muss daher klare Regeln geben, wenn hier mehrmals in der Woche geprobt wird“, sagt er. „Wir gehen zwar nicht davon aus, dass irgendjemand mutwillig Dinge zerstört, aber es kann ja immer mal etwas kaputt gehen.“ 

Einen Teil der Regeln haben die pädagogischen Fachkräfte des Jugendzentrums vorgegeben. Weitere Regeln sollen die Nutzer des Band- raums aber auch selbst erarbeiten. Unter anderem dafür sollen sich alle Musiker, die in dem neuen Raum regelmäßig proben, einmal im Monat zusammensetzen und sich austauschen.

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