Wünsche online abgefragt

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Jugendnetzwerk-Koordinatorin Agnes Tramberend hat die Utopia-Denkwerkstatt coronabedingt online durchgeführt. Auch ein Teil der Jugendkonferenz ist Endes des Monats zunächst online geplant.

Neuenrade – Die Corona-Krise hat vieles zum Stillstand gebracht – aber nicht die Arbeit von Agnes Tramberend vom Jugendnetzwerk Neuenrade.

„In den vergangenen Wochen haben wir uns verstärkt neue Wege gesucht“, berichtet sie – und schildert, wie die Kontaktpflege mit Jugendlichen in den sozialen Netzwerken funktioniert. Nachdem die so genannte Denkwerkstatt im Rahmen des Projektes Utopia Südwestfalen Ende April coronabedingt abgesagt wurde, hat Tramberend die Aktion online umgesetzt. „Das war sehr spannend“, erzählt die Sozialarbeiterin. 

An fünf Tagen hatten Jugendliche Gelegenheit, verschiedene Angebote – etwa die des Jugendnetzwerks, der Volkshochschule Lüdenscheid oder des Kreissportbundes – auf Instagram kennen zu lernen. „Dazu hatten wir auch noch Umfragen erstellt“, berichtet Agnes Tramberend – und zieht Bilanz: „An den Umfragen haben sich nicht alle beteiligt. Aber insgesamt haben etwa 150 Jugendliche die Denkfabrik besucht. Es geht also auch online.“

Folglich soll nun auch die Jugendkonferenz, die für Ende dieses Monats geplant ist, zunächst online stattfinden. „Allerdings möchten wir im Herbst noch einen Teil der Konferenz auf der Niederheide stattfinden lassen“, stellt die Jugendnetzwerk-Koordinatorin fest. Falls die Corona-Pandemie es zulasse, sei dann ein Treffen unter freiem Himmel geplant. „So könnten wir noch mehr Jugendliche erreichen.“

 Nach der ersten Jugendkonferenz, die 2018 stattgefunden hat, gehe es nun unter anderem darum, den Status quo zu beleuchten: „Was haben sich die Jugendlichen damals gewünscht? Was konnten wir schon umsetzen? Was ist noch geplant? Und haben sich die Wünsche verändert?“ 

Tramberend lässt durchblicken, dass im Rahmen des Leader-Projektes Jugendnetzwerk Neuenrade auch im kommenden Jahr finanzielle Mittel für die Realisierung von Kleinprojekten bis 20 000 Euro bereit stünden. Der Fördersatz liege bei 80 Prozent. Dabei stünden investive Maßnahmen im Fokus. „Da ist einiges in Vorbereitung, es sind massig Ideen vorhanden“, kündigt die Sozialarbeiterin an, dass sich auch die Jugendliche viele Gedanken darüber gemacht hätten, wie sie die Hönnestadt aus ihrer Sicht noch attraktiver gestalten könnten.

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