Vor großem Publikum

Jekits-Schüler zeigen ihr Können im Kaisergarten

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Gemeinsam musizieren erfordert viel Aufmerksamkeit.

Neuenrade - Die Schüler der Burgschule, die am Jekits-Projekt der Musikschule Lenental teilgenommen hatten, haben am Mittwoch im Kaisergarten ihr Können präsentiert – mit einem vielfältigen Programm.

Was die musikalische Bildung von Grundschülern anbelangt, so läuft es in Neuenrade ziemlich gut. Viele Kinder der zweiten bis vierten Klassen können und wollen sich an dem Projekt Jekits (Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen) beteiligen.

Dabei kooperieren Musikschule und Grundschule. In Neuenrade gibts zudem Sponsoren, welche kontinuierlich spenden und ebenfalls dafür sorgen, dass für die Neuenrader Grundschulkinder eine Instrumentalerziehung möglich ist und der Kommune und den Eltern weniger Kosten entstehen.

Der Saal war gut gefüllt

Am Mittwoch zeigten die Neuenrader Grundschüler auf der Bühne im Kaisergarten, was sie gelernt hatten. Wohl gefüllt war der Saal, geschätzte 250 Eltern und Verwandte der Grundschüler sowie Honoratioren, Sponsoren und Verwaltungsmitarbeiter füllten den Saal.

Die Eltern hatten ihre Smartphones gezückt und filmten alles, was sich auf der Bühne bewegte. Den Auftakt machten dabei die Anfänger aus den zweiten Klassen (Jekits 2).

Hier wird mit erwachsener Unterstützung musiziert.

Zuvor hielt allerdings der Leiter der Musikschule, Armin Sommer, eine Ansprache. Der verwies in seiner Rede auf die Bedeutung des Jekits-Projektes. Dass so den Kindern der Zugang zu Instrumenten ermöglicht werde, provoziere durchaus neidische Blicke aus anderen Bundesländern in Richtung Nordrhein-Westfalen.

Die Reichweite der Musikschule sei da schon im Lennetal enorm. Seit 2017 sei die Musikschule in nicht weniger als 20 Grundschulen präsent, sagte Sommer. Erreicht würden so rund 730 Schüler, im zweiten Schuljahr würden davon 250 Schüler dabei bleiben.

Rund 60 Kinder tummelten sich auf der Bühne

In Neuenrade sei die Reichweite nichts schlecht, ließ einer der Musiklehrer durchblicken. Das liege auch an der Größe der Schule. In der Tat gehört die Burgschule zu den größten Grundschulen im Kreis. So tummelten sich insgesamt rund 60 Kinder der verschiedenen Jahrgänge auf der Bühne. 

Bürgermeister Antonius Wiesemann hielt auch eine kleine Rede, würdigte die Sponsoren (IBG, Firma Julius Klinke und Innogy), welche unter anderem den Anteil der Stadt übernehmen würden.

Präzision am Schlagzeug.

Und er sagte in die Runde, dass man sich die jungen Menschen auf der Bühne genau anschauen solle. „Das ist unsere Zukunft. In zehn oder 20 Jahren werden die die Entwicklung Neuenrades mitgestalten.“

Vorerst allerdings zeigten die jungen Musiker, was sie gelernt hatten: Sie präsentierten dem zumeist gerührten Publikum, dass sie in der Lage sind, „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ auf der Geige zu spielen. Auch andere Weihnachtslieder bekamen die Kleinen gut hin. Als Orchester mit Chorgesang sangen und spielten sie Bruder Jakob – sogar mehrsprachig.

Die Erfahrung machte sich bemerkbar

Enorm schon war aber der Unterschied zu den Dritt- und Viertklässlern. Ob Blas-, Zupf oder Tasteninstrumente: Die Älteren beherrschten ihre Instrumente schon wesentlich besser, da machte sich die längere Erfahrung bei den Instrumenten bemerkbar.

Von Peter von der Beck

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