Jahreshauptversammlung

Wiesemann bleibt Vorsitzender beim Stadtmarketing

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Bürgermeister Antonius Wiesemann ist weiterhin Vorsitzender des Stadtmarketing-Vereins Neuenrade.

Neuenrade - Zu seiner Jahreshauptversammlung hat sich am Montagabend der Stadtmarketing-Verein getroffen. Trotz eines leichten Minus in der Kasse konnte der Vorstand über viele Aktivitäten berichten.

Bürgermeister Antonius Wiesemann wurde bei der Jahreshauptversammlung im Rathaus von 17 weiteren Anwesenden einstimmig als 1. Vorsitzender wiedergewählt. Ebenso einmütig auf seiner Position bestätigt wurde Schriftführer Marcus Dunker.

Vor den Wahlen hielt der Vorsitzende jedoch zunächst seinen Jahresbericht. Er schilderte als Erstes, dass der N’Euro mittlerweile – elf Jahre nach seiner Einführung – die 200.000-Euro-Marke überschritten habe und sich somit ungebrochener Beliebtheit erfreue.

Dem Wochenmarkt fehlen Fleisch und Wurst

Selbiges gelte für den Neuenrader Wochenmarkt, der an jedem Dienstag stattfindet. Einzig und allein ein Wurst- und Fleisch-Händler müsse künftig noch zum Angebot gehören. Darum wolle sich der Stadtmarketing-Verein bemühen. 

Weiterhin habe der Verein in diesem Jahr den Ikek-Prozess (Integriertes kommunales Entwicklungs-Konzept) begleitet. Anfang 2018 werde dies im Rat dann verabschiedet. Ebenfalls zu Beginn des kommenden Jahres werde das Integrierte städtebauliche Entwicklungs-Konzept (Isek) auf den Weg gebracht.

Wiesemann erinnerte dann an die Auflösung des Neuenrader Verkehrsvereins, nachdem dieser zuvor mehr als 40 Jahre erfolgreich gewirkt habe. Dessen Aufgaben – etwa die Organisation der Villa-Konzerte – werde der Stadtmarketing-Verein künftig übernehmen.

Trinkflaschen und Schultaschen für Schulanfänger

In diesem Sommer haben alle Erst- und Fünftklässer in der Stadt vom Neuenrader Stadtmarketing Trinkflaschen und Schultaschen erhalten. Diese Aktion will der Verein 2018 erneut durchführen.

Weiter laufen sollen zudem die Offene-Gärten-Aktionen – die in Neuenrade bisher unter den Fittichen des Verkehrsvereins liefen. „Das wurde sehr gut angenommen bisher“, wusste Wiesemann. „Und es ist eine gute Werbung für die Stadt, wenn man sieht, woher überall die Besucher kommen.“

Gleiches gilt für die Teilnahme an der BOM (Berufs-Orientierungs-Messe) in Werdohl, gemeinsam von Werdohl und Neuenrade organisiert, bei der erstmals ein Handwerkerstand vertreten war.

Keine Eltern auf der BOM

Sechs handwerkliche Betriebe präsentierten sich dort interessierten Schülern. Enttäuscht zeigte sich Wiesemann lediglich, dass auf der BOM keine Eltern anzutreffen waren.

Schriftführer Marcus Dunker ergänzte den Bericht des Vorsitzenden um einen Punkt: Seit vier Wochen würden Telefoninterviews mit per Zufall ausgewählten Erwerbstätigen – auch aus Neuenrade – zum Leader-Projekt durchgeführt.

Das Leader-Projekt diene dazu, Einstellungen, Gefühle und Wünsche von Arbeitstätigen aus Neuenrade zu ermitteln. Die Interviews dauern jeweils rund 40 Minuten.

Ein kleines Minus in der Kasse

Kassiererin Kathrin Dickel gab dann einen Bericht über die Finanzen des Stadtmarketing-Vereins. Dieser hat im laufenden Jahr ein kleineres Minus erwirtschaftet. Wegen der nahezu ausgeglichenen Kassenlage wurde dem gesamten Vorstand von den Anwesenden folgerichtig auch Entlastung erteilt. 

Bürgermeister Wiesemann gab abschließend noch einen Ausblick auf die Zukunft des Vereins: „Wir wollen mit dem Stadtmarketing-Verein auch weiterhin über den Tellerrand hinausblicken“, versprach der Vorsitzende.

Zudem: Nach den positiven Erfahrungen mit der BOM in Werdohl sollen nun Neuenrader Handwerks-Betriebe auch ermuntert werden, in die Schulen zu gehen, um dort den Schülern ihre jeweiligen Berufe vorzustellen. „Das ist ein Projekt, das mir ganz wichtig ist“, unterstrich der Erste Bürger der Stadt.

Alle waren rechtzeitig zur Bescherung zu Hause

Bleibt noch eine Bemerkung am Rande. So scheint der Bürgermeister trotz der vorweihnachtlichen Hektik nicht den Humor verloren zu haben: Zu Beginn der Versammlung entschuldigte sich Bürgermeister Antonius Wiesemann für die Einladung so knapp vor den Feiertagen.

Aber er versprach: „Wir haben zwar eine umfangreiche Tagesordnung, doch wir werden vor Weihnachten fertig sein.“ Und er hielt Wort. Vermutlich waren alle noch rechtzeitig zur Bescherung bei ihren Familien.

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