Jahreshauptversammlung

Stägert bleibt an der Spitze der Neuenrader Freien Wähler

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Vorstand mit Kassenprüfern, soweit anwesend, mit dem 1. Vorsitzenden Detlef Stägert (3. von rechts) , dem Fraktionsvorsitzenden Bernhard Peters und Kassierer Theodor Mester (5. von links).

Neuenrade - Zu ihrer Jahreshauptversammlung trafen sich am Montagabend die Freien Wähler in Neuenrade. Neben Diskussionen und Berichten wurde bei der FWG  auch gewählt.

Unumstritten ist Detlef Stägert in seiner Funktion als 1. Vorsitzender der FWG. Er wurde am Montagabend von 21 Anwesenden bei bei eigener Enthaltung einstimmig erneut in diese Position berufen.

Breiten Raum nahm während der Versammlung die Diskussion über ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) ein, welches nun für Neuenrade erstellt werden soll. Dabei hatte die FWG ein solches bereits am 24. November 2011 angeregt.

Die Wählergemeinschaft hatte seinerzeit zum einen darauf hingewiesen, dass sich durch das Vorhandensein eines solchen Konzeptes bei Investitionen der Fördersatz auf 65 Prozent erhöhen würde – statt sonstiger 45 Prozent. Andererseits hatte die FWG vor sechs Jahren angeboten, die Erstellung eines derartigen Konzeptes selbst mit 10 000 Euro zu bezuschussen.

Kritik an der CDU

Fraktionsvorsitzender Bernhard Peters warf in diesem Zusammenhang der regierenden CDU Arroganz vor. Parteivorsitzender Stägert ergänzte: „In Werdohl und Altena geht viel mehr voran. Andere Städte haben Neuenrade längst überholt.“

Auch ausgiebig diskutiert wurde bei der Jahreshauptversammlung darüber, dass auf mehreren Spiel- und Bolzplätzen in der Stadt abends bis teils weit nach Mitternacht gegrillt werde. Die Lärmbelästigung sei – insbesondere in den Sommermonaten – manchmal sehr hoch. Es kam die Frage auf, ob es in Neuenrade keine Verordnung in Bezug auf eine Nachtruhe gebe. Diese Frage konnte am Montagabend jedoch nicht geklärt werden. Angemerkt wurde auch, dass ein Schild, welches die Nutzungszeiten einschränke, ebenso am Stadtpark aufgestellt werden solle.

Fraktionssprecher Peters hielt zu Beginn den Jahresbericht. Er erinnerte an die Renovierung des Knusperhäuschens und blickte zurück auf eine Schiffsfahrt auf dem Biggesee. Peters verwies zudem auf die Halloween-Party im Knusperhäuschen und bilanzierte 60 Kinder, die die FWG bei der Wunschbaumaktion zu Weihnachten bedacht habe. Und er rief das Frühlingsfest der Partei im Mai in Erinnerung.

Unerfreuliche Finanzlage

Kassierer Theodor Mester gab den Bericht über die Finanzlage der FWG, welchen er mit den Worten „Das ist nicht so erfreulich“ einleitete. Die Wählergemeinschaft hat in den vergangenen zwölf Monaten ein größeres Minus „eingefahren“, wie Mester es formulierte.

Bei den anschließenden Wahlen blieben Michael Hammer 1. Schriftführer und Mester 1. Schatzmeister. Ruth Echterhage kandidierte nicht mehr erneut für die Funktion des 1. Pressesprechers. Diesen Posten übernimmt künftig Josefine Grefe. Die Beisitzer Doris Osthoff, Bernd Buntenbach, Heinz Friedriszik und Jens Kohlhage wurden einstimmig wiedergewählt. Rebecca Schörning und Tobias Reuse schieden als Beisitzer aus. Neu als Beisitzerin wurde Ruth Echterhage gewählt.

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