Jahresmeeting der Affelner Schützen in Rekordzeit

Vor allem Spenden machen Sanierung des Platzes der Schützenhalle möglich

+
Die Affelner Schützen wählten Thomas Reuber, Dirk Schlotmann, Florian Riese, Marco Linder, Thomas Wortman und Detlef Schulte (von links) wieder in ihre Ämter.

Affeln - In der rekordverdächtigen Zeit von einer Stunde und 15 Minuten hat die Schützenbruderschaft St. Petrus und Paulus Affeln am Samstagabend in die Gaststätte Willecke-Wortmann ihre Jahreshauptversammlung abgewickelt. Trotzdem wurden wichtige Themen behandelt.

Rund 80 Schützenbrüder waren der Einladung gefolgt, um eine Rückblick auf das vergangene Schützenjahr zu nehmen. War es auch die kürzeste Versammlung seit Jahrzehnten, so spiegelte genau dies die Harmonie und das positive Zusammenspiel innerhalb des Vorstandes und unter den Mitgliedern wieder. 

Auch bei den Wahlen des Vorstandes bestätigte sich, das alles zusammenpasst, denn es wurden alle Amtsinhaber zur Wiederwahl vorgeschlagen und auch in ihren Ämtern bestätigt. 

Wiedergewählt wurden der Zweite Vorsitzende Dirk Schlotmann, der Erste Geschäftsführer Thomas Reuber, Adjutant Thomas Wortmann, Königsoffizier Frank Rohrmann, Fähnrich Florian Riese sowie die beiden Beisitzer Christian Klüppel und Marco Linder. 

Ein wichtiges Thema während der Versammlung war die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die auch die Schützen anwenden müssen. So erläuterte der Vorsitzende Detlef Schulte dass nicht alle Vorstandsmitglieder Zugriff auf die Mitgliedsdaten Kontakt haben. Es wurde erklärt, welche Daten verarbeitet werden und wer genau damit arbeitet. Darüber wurde abgestimmt und die neue Datenschutzverordnung angenommen. 

Hauptthema des Abends war aber die Platzsanierung an und unterhalb der Schützenhalle. Durch diesen Platz wird die Außenansicht der Schützenhalle deutlich aufgewertet. Ein Großteil der Sanierung wurde über Spenden finanziert.

„Dafür möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bedanken“, sagte Detlef Schulte. Doch mehr als die Hälfte der Investitionssumme konnte die Bruderschaft aus eigenen Mitteln finanzieren. „Wir freuen uns, dass wir diesen Eigenanteil leisten konnten, ohne ein Darlehen aufnehmen zu müssen“, freut sich Kassierer Ulrich Schulte. 

Durch diese Sanierung können zukünftig Kosten reduziert werden, weil beispielsweise Niederschlagswasser über eine Rigole versickern kann. Auch die bauliche Substanz des Speiseraums sei dadurch gesichert, da Wasserschäden vermindert werden. 

Auch der Musikverein und der Sportverein profitieren von der Sanierung, da die Begehung des Bereiches hinter der Halle viel angenehmer geworden ist. 

Restarbeiten am Platz werden spätestens im April erfolgen. Nach Anregungen aus den vergangenen Jahren hatte sich der Vorstand auch mit der Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage auseinandergesetzt. Anschaffen möchte er eine solche Anlage zur Stromerzeugung aus Sonnenlicht aber nicht. Das Hallendach sei dafür statisch nicht ausgelegt, zudem sei die eine solche Anlage nicht wirtschaftlich, hieß es in der Jahreshauptversammlung am Samstagabend.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare