Immer mehr interessieren sich für Jugendfeuerwehr

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Lob für Denise Bebensee und Florian Sommer – aus der Jugendfeuerwehr zur Feuerwehr. ▪

WERDOHL ▪ „Ich stelle mit Freude fest, dass die Jugendfeuerwehr wieder ein bisschen gewachsen ist“, sagte Bürgermeister Siegfried Griebsch zu Beginn der Jahresdienstbesprechung des Feuerwehrnachwuchses am Freitagabend im Schulungsraum der Blauröcke an der Schulstraße. Aktuell zählt die Jugendfeuerwehr 34 Mädchen und Jungen; Anfang 2012 waren es noch 25 Jugendfeuerwehrleute.

„Ich werde nicht müde zu wiederholen, wie wichtig dieses Ehrenamt ist, das man nicht hoch genug würdigen kann“, sagte der Bürgermeister in seiner Rede. Er hofft zudem, dass möglichst viele Jugendliche einmal in die aktive Feuerwehr aufrücken. Als kleinen Ansporn sowie als Dank für das Engagement überreichten Griebsch und Ordnungsamtsleiterin Andrea Mentzel Feuerwehrschutzengel an die Jugendlichen.

„Ihr habt eine gute Wahl getroffen“, begrüßte Stadtbrandinspektor Manfred Theile die Versammlung. Teamgeist und Kameradschaft würden in der Feuerwehr groß geschrieben. Auch er hofft, dass mit der Volljährigkeit viele ehemalige Jungfeuerwehrleute bereit sind, zur aktiven Wehr zu wechseln, um den Fortbestand zu gewährleisten. So wie Denise Bebensee und Florian Sommer, die der Stadtbrandinspektor am Freitagabend offiziell zur Feuerwehrfrau beziehungsweise zum Feuerwehrmann in den aktiven Dienst beförderte.

Jugendgruppenführer Marvin Krug erinnerte in seinem Jahresrückblick an die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, die sich auf mehr als 9000 Dienststunden belaufen. Etwa 2700 Stunden entfielen auf die feuerwehrtechnische Ausbildung. An den 36 Übungsdiensten lag die Beteiligung bei durchschnittlich 91,83 Prozent – eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr ( 86,7 Prozent).

„Für die Nachwuchsförderung nahm die Jugendfeuerwehr an der Projektwoche der Realschule teil“, berichtete Marvin Krug. Dank großer Unterstützung aus den Löschzügen konnte ein interessantes Programm mit ABC-Schutz, Brandbekämpfung und technischer Hilfe angeboten werden. Spektakulärer Höhepunkt war dabei die Demonstration einer Fettexplosion.

Neben einem Besuch der Firma Schlingmann, der Teilnahme an Werdohler Veranstaltungen sowie diverser Übungsnachmittage bereiteten sich neun Jugendliche auf die Abnahme der Leistungsspange, die höchste Auszeichnung für Jungfeuerwehrmitglieder in Nordrhein-Westfalen, vor. Der erfolgreiche Abschluss berechtigt sie nun, zum Feuerwehrmann befördert und in den aktiven Dienst übernommen zu werden.

Aus den geheimen Wahlen ging Jan Simon als Gruppenführer hervor. Tobias Scharpe wählten die Jugendlichen zu seinem Stellvertreter. Kassenwart wurde Timo Kordzyk, Schriftführer Otto Herrmann.

▪ Von Susanne Riedl

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