Feuerwehr zieht Bilanz

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Löschzugführer Stefan Besser leitete die Jahresdienstbesprechung des Löschzugs Stadtmitte und zog eine Einsatzbilanz des vergangenen Jahres.

Neuenrade - Neben einem Rückblick auf das abgelaufene Jahr stand in der Jahresdienstbesprechung des Löschzugs Stadtmitte auch das soziale Miteinander im Mittelpunkt der Aussprache.

Doch zunächst präsentierte Löschzugführer Stefan Besser eine Bilanz der Einsätze, zu denen die rund 50 Feuerwehr- und Rettungskräfte im Jahr 2017 ausrücken mussten. Neben 176 so genannten „First Responder“-Einsätzen musste der Löschzug insgesamt 88 Mal eingesetzt werden. Zudem konnte der Löschzug Stadtmitte neben drei Austritten auch zwei neue Mitglieder begrüßen. 

„Wir sind ein leistungsfähiger Löschzug und eine junge Truppe mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren“, so Stefan Besser. Zudem hob der Löschzugführer neben einer guten Ausbildung und Ausrüstung auch die „feuerwehrtechnische“ Einstellung als positiv hervor. Dennoch: „Aus kameradschaftlicher Sicht hat mir das Jahr nicht gefallen“, so Besser. Knapp 50 Leute zusammen zu halten sei nicht einfach. In diesem Zusammenhang zog der Löschzugführer einen Vergleich mit den Kumpeln im Bergbau. Hier gelte das Wort: „Einer für alle und alle für einen“. Auf die Feuerwehr übertragen bedeute dies, „dass jede Hand gebraucht wird, egal, ob ich sie nun leiden kann oder nicht“. Um diese Konflikte zu lösen, wurden bereits im vergangenen Jahr strittige Punkte in Kleingruppen diskutiert. „Dennoch bin ich auf die Einsatzleistung des vergangenen Jahres stolz“, so Stefan Besser. Auf eine leistungsfähige Feuerwehr könne schließlich niemand verzichten. 

Darüber hinaus stimmten die Mitglieder des Löschzugs Stadtmitte mit Patrick Vierhaus und Hendrik Raphael über neue Kassenprüfer ab und wählten zudem mit Christian Teich eine Vertrauensperson. Auch wenn die Tagesordnung damit abgearbeitet war: die Diskussion um das soziale Miteinander ging weiter. Allerdings hinter verschlossenen Türen.

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