Jahresausklang der Waldorfschule

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Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien führten die Waldorfschüler ein Krippenspiel auf. 

Neuenrade - Am letzten Schultag für dieses Jahr wurden die Schüler und die Mitarbeiter der Waldorfschule durch ein Schauspiel in die Weihnachtsferien entlassen.

Nach „A Christmas Carol“ 2017, sollte in diesem Jahr wieder ein Stück in deutscher Sprache aufgeführt werden. So hat Andreas Zemke, Theaterpädagoge und Regisseur, das Oberuferer Christgeburtsspiel überarbeitet und zusammen mit Eltern, Schülern, Lehrern und Mitarbeitern zur Aufführung gebracht. 

Proben liefen seit November 

Bereits seit November wurde nach dem Unterricht geprobt. „Da sich viele Gesangsstücke im Stück befinden, musste zusätzlich zum schauspielerischen Können auch der Gesang einstudiert werden“, sagte Klaus Giljohann, Geschäftsführer der Waldorfschule. 

Bereits am Mittwochabend gab es eine öffentliche Generalprobe, an der Verwandte und Bekannte der Schüler teilnahmen, denn am Donnerstag fanden zwei Aufführungen ausschließlich für Schüler statt, da die Aula nicht viel mehr als 140 Besucher fasst. 

Insgesamt konnten so aber mehr als 300 Besucher eine stimmungsvolle Aufführung erleben. „Es wurde auf ein großes Bühnenbild verzichtet, so dass sich die Zuschauer auf die zeitgenössisch gekleideten Darsteller und deren Darbietung konzentrieren konnten“, erklärte Giljohann. 

Mit viel Beifall in die Ferien 

Es gab ernste Töne, als Maria (Katharina Willmann) und Josef (Michaela Wortmann) Beispielsweise vom geizigen Wirt (Klaus Giljohann) in Betlehem abgewiesen wurden. Aber auch etwas zu lachen, wenn die etwas einfacheren Hirten (Heike Meisen, Susan Kaiser-Geue und Björn Bitter) beispielsweise nach der langen und kalten Nacht mit Glatteis zu kämpfen hatten. Musikalisch wurde das Spiel von Sandra Röper am Klavier und Musiktherapeutin Susanne Beyrer-Zemke auf der Leier begleitet. Beyrer-Zemke spielte auch den Engel Gabriel. 

Nach etwa einer Stunde war die Geschichte von der Empfängnis bis zum Hinaustragen der frohen Botschaft erzählt und mit viel Beifall für das Ensemble ging es in die Ferien.

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