50 Jahre Frauenchor Affeln

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Große Feier zum Jubiläum. Den Affelner Frauenchor gibt es seit 50 Jahren.

Affeln - 250 Gäste waren der Einladung des Frauenchores anlässlich dessen 50-jährigen Jubiläums gefolgt und am Sonntagnachmittag in die Affelner Schützenhalle gekommen. Die drei Affelner Chöre und die Salonlöwen aus Hagen boten ein abwechslungsreiches Musikprogramm.

Pünktlich um 17 Uhr begrüßten die Southland Voices sowie der Frauenchor Affeln unter der Leitung von Frank Rohrmann und der MGV Liederkranz unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Frambach gemeinsam die Besucher.

Da das Jubiläum unter dem Motto „Es ist so schön, ein Musikant zu sein“ stand, wurde gleichnamiges Lied zum Einstieg gesungen. Die Chorvorsitzende des Frauenchores Ulla Rohrmann begrüßte die Anwesenden und hieß einige Ehrengäste, wie den Bürgermeister Antonius Wiesemann nebst Gattin, Diakon Martin Hufelschulte, die Ortsvorsteher aus Affeln und Blintrop, Ehrenchorleiter Franz Schulte-Maas, und Gründungsmitglieder Maria Hagen und Mia Liebig – welche zu diesem Anlass noch einmal mit auf der Bühne stand – herzlich willkommen. Anschließend führte Chorleiter Frank Rohrmann mit Witz und Charme durch das Programm. Mit kleinen Anekdoten kündigte er die einzelnen Gesangsstücke oder die instrumentalen Melodien der Hagener Musiker an: „Das Lied ‘Schwarze Augen’ ist eines der bekanntesten russischen Volkslieder und stammt dabei von einem deutschen Komponisten. Der eigentlich dazugehörige Text, der jedem Russen bekannt ist, wurde von einem Ukrainer geschrieben. Gerade heutzutage wünscht man sich da für die Zukunft mehr Verständnis füreinander.“

Die sechs Musiker des Orchesters am Stadttheater Hagen begleiteten die Chöre zum Teil bei ihren gesanglichen Stücken, spielten aber auch einzelne Instrumetalstücke und erhielten viel Applaus. Neben maritimen und klassischen Melodien konnten sich die Gäste aber auch an Popsongs erfreuen. Die fast 80 Sängerinnen und Sänger sorgten für jede Menge Abwechslung. Während einer kurzen Pause wurden Kaffee, Kuchen, Schnittchen und heiße Würstchen verkauft. Für Getränke war während des gesamten Auftritts gesorgt. Die Bewirtschaftung sowie die gesamte Organisation hatte der Frauenchor selbst übernommen.

Von Andrea Michels

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