Vorbereitungen nicht abgeschlossen

Inzidenz unter 100, aber Freibad in Neuenrade kann trotzdem noch nicht öffnen

Noch kann im Neuenrader Freibad nicht geschwommen werden.
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Noch kann im Neuenrader Freibad nicht geschwommen werden.

„Selbst wenn wir aufgrund der Coronaschutz-Verordnung öffnen dürften, wäre uns das kurzfristig nicht möglich“, stellt Neuenrades Kämmerer Gerhard Schumacher fest.

Noch sei das Becken im Freibad nicht komplett mit Wasser gefüllt, die Heizung noch nicht eingeschaltet. Denn erst vor Kurzem konnten notwendige Reparaturarbeiten im Friedrichstal abgeschlossen werden.

Die Flugzeugbauer Sebastian und Robin Horstmann hatten gegen Ende des vergangenen Monats damit begonnen, den Beckenboden des Bades instand zu setzen. „Risse mussten beseitigt werden. Das war allerdings nur bei trockener Witterung möglich“, erklärt Schumacher. Aufgrund des meist regnerischen Wetters hatte es deshalb länger als erwartet gedauert, bis die Fachleute ihre Arbeit beenden konnten. Die Experten hatten zunächst die Aufgabe, alle Risse im Boden des Beckens zu finden, um diese dann mit Glasfaserverbundmatten und einem Harzgemisch wasserdicht zu verschließen.

Vorbereitungszeit beträgt noch zwei Wochen

„Insgesamt bräuchten wir jetzt noch etwa zwei Wochen, dann könnten wir das Bad öffnen“, schätzt Gerhard Schumacher. Noch im Laufe dieser Woche solle über das weitere Vorgehen und einen möglichen Öffnungstermin gesprochen werden. Denn laut Coronaschutz-Verordnung, die seit dem 15. Mai gilt, dürfen Freibäder bei einer nachhaltigen Inzidenz unter 100 und über 50 zur Sportausübung öffnen. Wer dann schwimmen möchte, muss einen negativen Schnell- oder Selbsttest vorweisen können. Liegewiesen dürfen allerdings nicht genutzt werden.

Sinkt die Inzidenz weiter unter den Wert 50, ist nicht nur die Sportausübung erlaubt. Auch Liegewiesen könnten dann für Sonnenhungrige freigegeben werden. Badegäste benötigen allerdings auch bei einer Inzidenz unter 50 einen negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest.

Inzidenz über 100: Bad muss schließen

Sollte die Inzidenz im Märkischen Kreis dagegen wieder über 100 steigen, wären ohnehin nur Schwimmkurse für Kleinkinder und Schwimmanfänger mit höchstens 20 Teilnehmern im Friedrichstal erlaubt. Ansonsten müsste das Bad weiterhin geschlossen bleiben.

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