Interessengemeinschaft gegen Erdgasbohrungen

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Bettina Griesenbruch in Aktion.

NEUENRADE ▪ Angst, tiefes Misstrauen, schlechte Erfahrungen: Das waren bei einigen Bürgern gestern Abend die Triebfedern, um die Interessengemeinschaft gegen eventuelle Gasbohrungen in Neuenrade zu gründen.

Nicht bei allen, einige wollen auf dem Laufenden bleiben, sehen die Interessengemeinschaft als Forum oder Informationskanal. 13 Bürger trugen sich gestern Abend in die Liste ein, welche die Initiatorin, Bettina Griesenbruch, in der Runde herum gehen ließ.

Griesenbruch hatte im Vorfeld reichlich Erkundigungen eingeholt, steht in Kontakt mit einer bereits bestehenden Gruppierung im Münsterland. 18 Personen saßen gestern Abend in der Gaststätte Zur Eule. Darunter etliche Kommunalpolitiker, die ebenfalls eingeladen worden waren. Auch Marcus Henninger, Bauamt Neuenrade, war vor Ort. Er präsentierte die bekannten Fakten: Für Erkundungsbohrungen benötigt der Konzern Wintershall eine Genehmigung, da sind Kommunen und Kreis involviert. Es gibt derzeit keinen Antrag, also auch keine Genehmigung. Soweit will es die Initiative auch gar nicht erst kommen lassen. „Wehret den Anfängen“, hieß es ▪ vdB

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