Innogy erhält die Konzession

+
Bürgermeister Antonius Wiesmann und Innogy-Vertreter Frank Eikel unterschreiben den Konzessionsvertrag. 

Neuenrade - Die Stadt Neuenrade hat für die nächsten 20 Jahre einen neuen Gaskonzessionsvertrag für das gesamte Stadtgebiet und einen Stromkonzessionsvertrag für die Ortsteile Küntrop, Affeln, Altenaffeln und Blintrop mit Innogy geschlossen.

 Gestern wurden die Verträge im kleinen Sitzungssaal des Rathauses von Bürgermeister Antonius Wiesemann und Frank Eikel, Leiter der Region Südwestfalen der Innogy unterschrieben. Auch Gerhard Schumacher in seiner Eigenschaft als Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters unterzeichnete. Im Vorfeld hatte der Rat in nichtöffentlicher Sitzung zugestimmt. Auch eine Ausschreibung war natürlich vorausgegangen. Ein höchst komplexes juristisches Unterfangen, weshalb die Verwaltung einen Berater für die Angelegenheit mit ins Boot holte.

Die Interessensbekundungen für dieses Netz hielten sich indes in Grenzen. Es gab wohl noch einen weiteren Bewerber, der sich dann aber wieder zurückzog. Am Ende blieb eben ein Interessent übrig: die Innogy SE. Das ist ein börsennotiertes Unternehmen der RWE und die RWE war auch zuvor Netzbetreiber für Neuenrade und die Ortsteile. Wer auch immer die Konzession erhalte, müsse den Höchstbetrag zahlen, hieß es im Rahmen der Vertragsunterzeichnung. So kommt es auch auf die weitere Vertragsausgestaltung an, wie zum Beispiel Umweltaspekte. Dass letztlich die Entscheidung für Innogy fiel, freute den Konzernvertreter natürlich.

 Es sei keinesfalls selbstverständlich. Er freue sich auch für die Kollegen der technischen Abteilung, die nun quasi in ihrer Arbeit bestätigt würden, weil sie weiter wie gehabt verfahren könnten. Für die Stadt war das Kriterium weiter leistungsfähige, zuverlässige Netze zu haben entscheidend. Die Stadt Neuenrade bekommt nun jährlich etwa 170 000 Euro an Konzessionseinnahmen für das bezeichnete Gebiet, das historisch so entstanden ist. Der Konzessionsvertrag Strom für den Kernbereich Neuenrades steht noch aus. Mit einem Konzessionsvertrag räumt die Stadt Versorgern das Recht ein, Straßen, Wege und Plätze für die Versorgungsleitungen zu nutzen. Im Gegenzug gibts Geld und die Verpflichtung, eine sichere Energieversorgung zu gewährleisten.

Von Peter von der Beck

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.