1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Neuenrade

Im Märkischen Kreis ausgebildet: Das ist der beste Azubi im SIHK-Bezirk

Erstellt:

Von: Peter von der Beck

Kommentare

Einblick in die typische Arbeit eines Elektronikers für Betriebstechnik.
Einblick in die typische Arbeit eines Elektronikers für Betriebstechnik. © Urbach

Bei den Drahtwerken Elisental in Neuenrade freut man sich über einen besonders guten Auszubildenden. Nils-Tristan Rickert legte als Elektroniker für Betriebstechnik eine ausgezeichnete Prüfung ab.

Er wurde bester Kammer-Azubi seines Jahrgangs im Prüfungsbezirk der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK).

Sein Erfolg ist mit dem Förderpreis der Hans-Toni-Junius-Stiftung verbunden. Somit erhält er eine einmalige finanzielle Förderung für seine individuelle Leistung, sowie weitere finanzielle Förderungen für die nächsten zwei Jahre bei Nachweis eine Weiterbildungsmaßnahme auf dieser Basis. Auch von seinem Arbeitgeber darf sich Rickert über eine Belohnung freuen.

Elisental-Verantwortliche sind stolz

Am Donnerstag präsentierten der Personalverantwortliche für Ausbildung, Torsten Langer, und Ausbilder Dirk Urbach, gleichzeitig Leiter der Instandhaltung, ihren Azubi – nicht ohne Stolz. Denn auch die Drahtwerke haben sicher ihren Teil zum Erfolg beigetragen.

Ausbilder Dirk Urbach, der frisch gebackene Elektroniker für Betriebstechnik Nils-Tristan Rickert und der Personalverantwortliche für Ausbildung, Torsten Langer.
Ausbilder Dirk Urbach, der frisch gebackene Elektroniker für Betriebstechnik Nils-Tristan Rickert und der Personalverantwortliche für Ausbildung, Torsten Langer. © von der Beck, Peter

Rickert war bei Antritt der Ausbildungsstelle schon mit einer gewissen Vorbildung ausgestattet. Er hatte zunächst etwas anderes im Bereich Elektronik begonnen, bevor er sich bei den Drahtwerken bewarb. Die Lehre dauert 3,5 Jahre, mit schulischem Anteil am Hönne-Berufskolleg in Menden, Ausbildungsanteil in der Lehrwerkstatt in Plettenberg und im Betrieb. „Handwerkliches Geschick, ein gewisses Interesse für Elektrotechnik und Computertechnik sollte man mitbringen und vor allem nie auslernen wollen“, sagte Rickert auf Nachfrage. Dass auch Mathe wichtig sei, bestätigte er. Ausbilder Urbach kann das unterschreiben. „Wer gut in Mathe ist und Fleiß mitbringt, für den ist das kein Problem.“

Rickert will seine Chance nutzen

Rickert will seine Chance und die Förderung durch die Stiftung nutzen: „Ich habe mich schon an der Techniker-Schule angemeldet.“ Einstweilen hat der 22-Jährige bei den Drahtwerken gut zu tun. Dabei geht es hauptsächlich um die Reparatur der Maschinen. Oder um Projekte. Da gilt es Schaltpläne zu erstellen, den Schaltschrank zu bauen, zu bestücken, die Verdrahtungen vorzunehmen, zu programmieren, Tests durchzuführen und den Schrank in Betrieb zu nehmen. Darüber hinaus gibt es Aufgaben wie die Aufarbeitung und Neukonzipierung von alten Maschinen. Ein offenbar abwechslungsreicher Job, bei dem die Vertiefung der erworbenen Fertigkeiten nach der Lehre beginnt.

Auch interessant

Kommentare