Stadt Neuenrade schreibt Auftrag aus

In der Corona-Zeit: Das kostet die Reinigung der städtischen Gebäude

Bei der Ausschreibung ging es vor allen Dingen um die Schulen und Kitas.
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Bei der Ausschreibung ging es vor allen Dingen um die Schulen und Kitas.

Die Ausschreibung ist gelaufen, die Entscheidung ist gefallen. Die Reinigungsarbeiten für zig Quadratmeter Fläche in Schulen, Sporthallen und Kitas sind vergeben.

Das Volumen für den Auftrag bewegt sich im sechststelligen Bereich. Mit im Paket ist dabei auch die Reinigung der Fensterflächen. Los geht es für die Firma dann am 1. Januar und der Vertrag gilt für drei Jahre.

Die Reinigungskräfte werden jedenfalls gut zu tun haben: Hönnequell-Schule, Teile der Grundschule, die städtischen Kindertagesstätten, das Hallenbad, das Freibad, das Jugendzentrum und natürlich inklusive aller Sanitäreinrichtungen. Der Auftrag umfasst zudem ein paar Besonderheiten: In allen Schulen ist in der letzten Wochen vor den Ferien ein Komplettputz angesagt. Zu anderen Zeiten sind bestimmte Flächen nur im Wochenrhythmus zu säubern. Ansonsten wird in den Ferien in den Schulen von den Externen nicht geputzt – bis auf eine Ausnahme. Am letzten Ferientag müssen die Reinigungskräfte ran. Dann ist „Staubtag“, die Schule wird auf Vordermann gebracht.

Kitas: „Erhöhter Schmutz- und Sandeintrag“

Was die Kitas anbelangt, da wurde in den Ausschreibungsunterlagen gleich drauf hingewiesen, dass dort „mit erhöhtem Schmutz- und Sandeintrag“ zu rechnen sei und die Flure auch als Spielfläche genutzt würden. Und: Viel Räumerei sei nötig, weil in den Kitas eine größere Menge an Spielzeug und Mobiliar vorhanden sei, dass bei einer Grundreinigung wieder eingeräumt werden muss. Und Teppiche gibts auch –auch die müssen gereinigt werden. Viele weitere Hinweise gibt es. Da hat das Reinigungsunternehmen einiges zu organisieren.

Corona spielt natürlich auch eine Rolle in dem Vertragswerk. Wenn Desinfektionsmaßnahmen erforderlich sind, muss das Unternehmen ran, wird dann aber extra beauftragt.

Auch städtische Kräfte haben weiterhin gut zu tun

Unberührt von all dem blieben die Reinigungskräfte, die bei der Stadt angestellt sind, sagt Hubert Großheim aus der Stadtverwaltung, der sich bei der Stadt auch mit dieser Ausschreibung befasst hat: „Das Rathaus und Teile der HQS werden in Eigenregie gesäubert.“ Das bleibe auch so, da bestehe seit Jahren Konsens, sagte Großheim.

Und damit haben die städtischen Angestellten auch reichlich zu tun, zudem verfügen sie über einen Maschinenpark, um die Flächen effektiv zu säubern: Es gibt eine Art Bodenpoliermaschine, Schrubber, Besen und Wischer, Transportwagen, viele Wischtücher. In den Ferien heißt es dann Grundreinigung in der HQS. Drei Wochen Zeit haben die städtischen Angestellten dafür. Auch die Externen sind dann teilweise im Einsatz.

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