IG-Metall informiert über Jobpaket

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Oliver Burkhard (l.), Bezirksleiter der IG-Metall NRW, informierte zusammen mit den Bevollmächtigten Gudrun Gerhardt und Bernd Schildknecht über’s Jobpaket. ▪

NEUENRADE ▪ So eine außergewöhnliche Tarifrunde gab’s noch nie: Ohne das „übliche Spiel mit den Muskeln“ sei es der IG Metall in Nordrhein Westfalen gelungen, schnell zu einem guten Abschluss zu kommen, sagte Bezirksleiter Oliver Burkhard.

Am Donnerstag fand im Hotel Kaisergarten eine erweiterte Delegiertenversammlung und Funktionärskonferenz statt. Rund 400 Leute kamen, um sich über das neue Jobpaket zu informieren. Und da sei einiges drin, machte Burkhard vorab zusammen mit den Bevollmächtigten Bernd Schildknecht und Gudrun Gerhardt während eines Pressegesprächs deutlich.

Der Tarifabschluss 2010 in der Metall- und Elektroindustrie stehe für mehr Beschäftigung sowie die Einkommenssicherung – und sei hoch akzeptiert. Die Verhandlungen mit dem Arbeitgeberpräsidenten und Verhandlungsführer des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie Horst-Werner Maier-Hunke seien vor allem schnell zum Abschluss gekommen. „Wir müssen in den Betrieben, in denen die Krise noch wütet, Jobs sichern“, sagte der Bezirksleiter. Noch immer herrsche ein Mangel an Aufträgen – etwa 20 Prozent weniger als noch 2007 und 2008. Es sei aber auch im Interesse der Arbeitgeber, ihre Mannschaft im Boot zu halten. Denn ist die Krise erstmal überwunden, dann brauchen die Betriebe wieder gut ausgebildete Fachleute. „Ohne sie ist der Aufschwung dann nicht zu meistern.“ Und wann soll der kommen? „Wir rechnen damit, dass es 2012 oder 2013 wieder bergauf geht“, schätzte Oliver Burkhard – bis Mitte 2012 laufe der Tarifvertrag.

Die IG-Metall hat im Märkischen Kreis 23 000, in NRW 580 000 Mitglieder. Unter den Gästen war gestern auch Bürgermeister Klaus Peter Sasse, der sich in einem Grußwort an die Gäste richtete, aber auch einige andere Bürgermeister aus dem Kreis. ▪ Lisa-Marie Weber

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