Hüttenweg: Fertigstellung jetzt erst Mitte September

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Der Ausbau des Hüttenwegs verzögert sich erneut, ein Ende ist allerdings absehbar. Nur noch das Straßenstück unmittelbar im Vordergrund muss ausgebaut werden. Das geschieht halbseitig, bei fließendem Verkehr.

Neuenrade - Die Großbaustelle am Hüttenweg wird den Neuenradern und allen Pendlern noch länger erhalten bleiben. Der Hüttenweg wird nun voraussichtlich Mitte September komplett fertiggestellt sein. Eigentlich sollten die Arbeiten zum Ende dieses Monats endgültig abgeschlossen sein.

Grund für die Verzögerung sei diesmal, dass die Telekom wohl noch die Gelegenheiten nutzen möchte, um dort Glasfaserkabel für schnelles Internet zu verlegen. Das erläuterte der zuständige Mann beim Märkischen Kreis, Axel Heimann. 

Der sagte aber auch, dass die Baustelle allerdings von Straßen.NRW im Auftrag des Kreises ausgeführt werde. Und natürlich gebe es im Vorfeld einer solchen Baustelle Besprechungen mit allen Beteiligten und Terminabsprachen, um Abstimmungsfehler zu vermeiden. Die Telekom habe sich jedoch später entschieden, dort etwas zu machen. Wenn die Telekom mit ihren Arbeiten fertig sei, gehe es mit dem Restabschnitt weiter. In der kommenden Woche würden zunächst auf Abschnitt eins und Abschnitt zwei die Asphaltdeckschicht aufgetragen, bevor die nächsten Arbeiten folgen. 

Der Ausbau des Restabschnitts des Hüttenwegs werde voraussichtlich Anfang August starten. Das könne aber in halbseitiger Bauweise geschehen, die Zufahrt zu Industriegebiet und Baumarkt erfolge dann von der B229 aus im Rahmen einer Einbahnstraßenregelung. Die Ausfahrt aus dem Gebiet werde für Ortsunkundige ausgeschildert, sagte Heimann. 

Das Erdreich sorgt für Probleme 

Der Fachmann fasste noch einmal all die Faktoren zusammen, die zu Verzögerungen beim Ausbau geführt hätten: Viel Regen, ein harter Winter, teilweise nicht hinreichend festes Erdreich und eben nun die Telekom. Ansonsten habe es bislang gut funktioniert. Auch die Zahl der Beschwerden habe sich seines Erachtens in Grenzen gehalten. Die Kosten würden sich wohl im geplanten Rahmen bewegen. 

Im Oktober vergangenen Jahres waren die Arbeiten für den Ausbau gestartet worden, noch im Januar war Ende Mai als Fertigstellungszeitraum angekündigt worden, dann wurde Ende Juli avisiert. Doch nun neigt sich die Baustelle auch sichtbar einem Ende zu, sodass Spätsommer nun realistisch erscheint. Der Ausbau des Hüttenweges mit einer Länge von etwa 460 Metern vollzieht sich von der B 229 bis etwa zur Einmündung Schöntaler Weg. Somit schließt der Ausbau an die vor einigen Jahren fertiggestellte Bahnunterführung an. Die neue Fahrbahn erhält eine Breite von 6,50 Meter, die beidseitigen Gehwege werden zwei Meter, beziehungsweise 1,50 Meter breit. 

Aufbau wird komplett neu hergestellt 

Der Straßenaufbau wird komplett in einer Stärke von 70 Zentimeter neu hergestellt. Auch das Höhenniveau der Straße wird optimiert. 

Dadurch ergebe sich auch eine verbesserte Geländeanpassung zum neuen Baubetriebshof der Stadt am Hüttenweg, hieß es unter anderem von der Verwaltung. Zusätzlich wurde ein neuer Straßenentwässerungskanal in die Fahrbahn verlegt. Nun kommen eben noch Glasfaserkabel hinzu. Unter dem Strich dient das sicher einer Strukturverbesserung.

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