Hüttenweg: Fertigstellung verzögert sich bis Ende Juli

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Der aktuelle Status des Hüttenwegs – von der B229 aus gesehen.

Neuenrade - Der Ausbau des Hüttenweges in Neuenrade verzögert sich. Die Fertigstellung des Straßenstücks zwischen B229 und Schöntaler Weg ist nun für Ende Juli avisiert.

Das teilte der Sprecher des Märkischen Kreises, Hendrik Klein, auf Nachfrage mit. Die längere Bauzeit sei darauf zurückzuführen, dass eine zusätzliche Verlegung von Versorgungsleitungen nötig gewesen sei. Zudem habe die Baustelle „nicht tragfähigen Baugrund“ aufgewiesen, so sei am langen Ende mehr Menge beim Bodenaushub erforderlich gewesen. Die Bauzeit habe sich zudem durch längere Schlechtwetterperioden im Herbst und im Winter verzögert. 

Noch im Januar war von den Experten Ende Mai als Zeitpunkt für die Fertigstellung genannt worden. 

Landesbetrieb führt Maßnahme durch 

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW lässt derzeit in Auftragsverwaltung für den Märkischen Kreis den Hüttenweg (K12) ausbauen. Gleichzeitig beteiligen sich die Stadt Neuenrade mit der Anlage von Gehwegen, die Stadtwerke Neuenrade mit der Erneuerung einer Wasserleitung sowie das Versorgungsunternehmen Enervie mit der Anlage von Strom- und Gasleitungen an dieser Baumaßnahme. 

Der Ausbau des Hüttenweges mit einer Länge von etwa 460 Metern vollzieht sich, wie beschreiben von der B 229 und endet vor der Hönnebrücke, Höhe Schöntaler Weg. Somit schließt der Ausbau an die vor einigen Jahren fertiggestellte Bahnunterführung an. 

Die neue Fahrbahn erhält eine Breite von 6,50 Meter, die beidseitigen Gehwege werden zwei Meter, beziehungsweise 1,50 Meter breit. Der Straßenaufbau wird komplett in einer Stärke von 70 Zentimeter neu hergestellt. 

Da auch das Höhenniveau der Straße optimiert werden soll, wird die Straße in zwei Bereichen um bis zu 40 Zentimeter tiefer beziehungsweise 70 Zentimeter tiefer abgesenkt. Dadurch ergibt sich auch eine verbesserte Geländeanpassung zum neuen Baubetriebshof am Hüttenweg. Zusätzlich wird ein neuer Straßenentwässerungskanal in die Fahrbahn verlegt. 

Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung

Die Baumaßnahme muss unter Vollsperrung durchgeführt werden. Diese wurde bisher so angelegt, dass die Geschäfte der Anlieger (Unter anderem der Baumarkt Arens & Hilgert) möglichst nicht beeinträchtigt werden. Inzwischen ist die Baustelle weit in Richtung B229 gewandert und hat die Einfahrt zum Baumarkt fast erreicht. 

Der Ausbau des Hüttenweges ist Teil eines größer angelegten Verkehrskonzepts, das am Ende auch ein Wohngebiet in Küntrop entlastet und vor allem den Schwerlastverkehr anders steuert. Der Märkische Kreis investiert rund 763 000 Euro, die Stadt Neuenrade rund 387 000 Euro, die Stadtwerke und Enervie je rund 59 000 Euro in den Ausbau des Hüttenweges.

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