Hüttenweg: Fertigstellung noch später

Der Hüttenweg soll nun wirklich bald fertig sein.

Neuenrade - Und wieder verzögert sich die Fertigstellung der Baustelle Hüttenweg um bis zu sechs Wochen. Das war nach Rückfrage beim Märkischen Kreis zu erfahren. Wie Sprecherin Ursula Erkens erläuterte, werde für die Fertigstellung des Hüttenweges nun Anfang/Mitte Oktober avisiert.

Es gab wieder Überraschungen im Untergrund. „Es wurden dort drei Asphaltbefestigungen, vermutlich von alten Straßen, gefunden, die erst noch beseitigt werden müssen“. Außerdem habe man ein Anliegergrundstück erschlossen – mit allen nötigen Versorgungsleitungen, berichtete Erkens von ihren Fachleuten im Kreishaus. 

Die Hüttenweg-Baustelle, die von Straßen.NRW im Auftrag des Kreises ausgeführt wird, ist offensichtlich ein kompliziertes Unterfangen. Etliche Versorger waren involviert und im Sommer hängte sich auch noch die Telekom an die Maßnahme. Die habe sich entschieden, am Hüttenweg Glasfaserkabel zu verlegen, wie es seinerzeit hieß. 

In halbseitiger Bauweise

Der Ausbau des Restabschnitts des Hüttenwegs startete Anfang August und wurde in halbseitiger Bauweise ausgeführt, die Zufahrt zu Industriegebiet und Baumarkt erfolgt von der B229 aus im Rahmen einer Einbahnstraßenregelung. Die Ausfahrt aus dem Gebiet wurde für Ortsunkundige ausgeschildert. 

Es waren eine ganze Reihe von Faktoren, die zu Verzögerungen beim Ausbau geführt hatten: Viel Regen, ein harter Winter, teilweise nicht hinreichend festes Erdreich und eben nun die Telekom. Ansonsten waren die Experten nicht unzufrieden mit der Baustelle. Auch die Zahl der Beschwerden habe sich in Grenzen gehalten, hieß es an anderer Stelle. Und: Die Kosten würden sich wohl im geplanten Rahmen bewegen. 

Arbeiten laufen seit Oktober 2017

Bereits im Oktober vergangenen Jahres waren die Arbeiten für den Ausbau gestartet worden, noch im Januar war Ende Mai als Fertigstellungszeitraum angekündigt worden, dann wurde Ende Juli avisiert. 

Der Ausbau des Hüttenweges – mit einer Länge von etwa 460 Metern vollzieht sich von der B 229 bis etwa zur Einmündung Schöntaler Weg. Somit schließt der Ausbau an die vor einigen Jahren fertiggestellte Bahnunterführung an. Die neue Fahrbahn erhält eine Breite von 6,50 Meter, die beidseitigen Gehwege werden zwei Meter, beziehungsweise 1,50 Meter breit. 

Der Straßenaufbau wird komplett in einer Stärke von 70 Zentimeter neu hergestellt. Auch das Höhenniveau der Straße wird optimiert. Zusätzlich wurde ein neuer Straßenentwässerungskanal in die Fahrbahn verlegt. Nun kommen eben noch Glasfaserkabel hinzu.

Von Peter von der Beck

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