Super Noten für heimischen Honig

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Die Vertreter der heimischen Imkervereine waren mit dem Ergebnis zufrieden: Insgesamt wurden die Honigprodukte der MK-Imker 35-mal mit Gold, 11-mal mit Silber und 7-mal mit Bronze bewertet.

Neuenrade - Etwa 30 Imker aus zwölf Imkervereinen im Märkischen Kreis haben am Wochenende an der Herbstversammlung des Kreisimkervereins in Neuenrade teilgenommen. Dabei gab es super Noten für heimischen Honig.

Neben anstehenden Fachfragen erfolgte in der Aula der Neuenrader Hönnequellschule die Vergabe der Honigpreise aus der Honigbewertung auf Landesebene.

Nach Abschluss der Versammlung refierte Dr. Marika Harz, Institutsleiterin des Bieneninstitutes Münster über die „Welt der Wild- und Honigbienen“. Die Debatte über Fachfragen führte unter anderem Friedrich Hepping, 1. Vorsitzender des Kreisimkervereins.

Engere Zusammenarbeit mit Naturschützern

Jeder Teilnehmer berichtete zunächst über die eigenen Aktivitäten. Kern der Diskussion war auch die Öffentlichkeitsarbeit, die es zu verbessern gelte. Vorgeschlagen wurde, die engere Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund (Nabu) oder den BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) zu suchen. 

Auch eine engere Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen wurde als zweckmäßig bezeichnet, um Ziele und Zwecke der Imkerei bekannter zu machen und möglicherweise für Interessenten zum Einstieg in die Imkerei zu nutzen. 

Die Vergabe der Honigpreise 2018 aus der Honigbewertung auf Landesebene erfolgte durch Norbert Pusch vom Landesverband Westfälischer und Lippischer Imker. „Ein Qualitätsprodukt der Imker sollte sich in seiner Beschaffenheit, Verarbeitung und Präsentation von anderen auf dem Markt verfügbaren Produkten abheben“, sagte der Imkerexperte. 

Zu den Grund-anforderungen des qualitativen Honigs gehöre, dass er gerührt werde und im Geschmack zart cremig sei. Die Zeiten, in denen der Honig als feste Masse auf dem Markt angeboten wurde, seien nun nicht mehr aktuell. 

1,8 Tonnen Honig geprüft

Empfehlenswert sei es außerdem heutzutage, Honiggläser mit einer schriftlichen Dokumentation zu versehen, damit der Verbraucher die Qualität des Honigs somit auch beurteilen könne. Die Honigbewertung 2018 durch den Landesverband Westfälischer und Lippischer Imker war zuvor erfolgt, an drei Tagen waren rund 30 Helfer im Einsatz, um die eingereichten 1173 Lose der 29 Kreisimkervereine zu überprüfen. 

Insgesamt wurden 3519 Gläser geprüft, das entsprach 1795 Kilogramm Honig (fast 1,8 Tonnen). Im Vergleich zu 2017 wurden 159 Lose (Honigprobe) mehr eingereicht und überprüft. Insgesamt wurde die zweithöchste Teilnehmerzahl erreicht. 591-mal wurde eine Goldmedaille vergeben, 248-mal eine Silbermedaille und 97-mal eine Bronzemedaille.

Der Imkerverein Werdohl-Neuenrade, der als Gastgeber fungierte, war erfolgreich und konnte sechsmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze in der Wertung erreichen. Erfolgreich hat auch wieder Horst Röttger Graf vom Imkerverein Werdohl-Neuenrade abgeschnitten. Der Honig des heimischen Bienenexperten wurde einmal mit Silber und einmal mit Bronze bewertet.

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