Homosexualität wird scharf kritisiert

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Adolf Fritschen. ▪

NEUENRADE ▪ Adolf Fritschen von der Wuppertaler Stadtmission hat am Sonntag einen Vortrag im evangelischen Gemeindehaus zum Thema „Wie kann Gott den Menschen bei ihren Problemen im Leben helfen?“, gehalten. Veranstalter war die Landeskirchliche Gemeinschaft.

„Denken und Danken gehören ganz nah zusammen“, erklärte Fritschen den Gemeindemitgliedern. Die Menschen sollten die gute Seite von Problemen erkennen und Gott dafür danken. Dankbare Menschen seien glücklicher. Um dies zu verdeutlichen, erzählte Fritschen von zwei jüdischen Schwestern, die im Zweiten Weltkrieg im Konzentrationslager waren. Neben den Alltags-Qualen wurden sie von Flöhen geplagt. Als die Wärter angewiesen worden seien, die Frauen zu deportieren, habe sie keiner aus ihrer Zelle holen wollen – was ihr Leben rettete.

Die Menschen sollten Gott für Alltägliches danken. Ansonsten erginge es ihnen wie der Bevölkerung von Sodom und Gomorrha. Adolf Fritschen vertrat die dabei die Meinung, dass die Städte untergegangen seien, weil viele Menschen homosexuell gewesen wären. „Homosexualität ist eine aggressive Haltung gegen Gott“, so Fritschen. Es sei ein Übel der Gesellschaft.

Aus dem Publikum – etwa 15 Leute hörten Fritschen zu – gab es auf diese Äußerungen gar keine Reaktion. ▪ romi

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