Hohes Spendenaufkommen sichert neues Schiebetor

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Der Vorsitzende des Luftsportvereins Joachim Kneer (Mitte) hat gut lachen: Die VSE-Geschäftsleiter Jürgen Echterhage (links) und Axel Vedder spenden 10 000 Euro für neue Tore. ▪

NEUENRADE ▪ Rostig. Schwer. Unhandlich. Die Tore der Fliegerhalle haben ausgedient. „Die sind schon vor über 40 Jahren eingebaut worden“, sagt Joachim Kneer. Der Vorsitzende des Luftsportvereins ist dennoch zufrieden. Zufrieden damit, dass die Stahl-Schiebetore der Vergangenheit angehören.

40 000 Euro hat den Verein das neue Tor aus Aluminium gekostet. „Zwar eine riesige Summe aber dennoch günstig für das, was wir nun haben. Firma ECO.Plan hat für uns die ganzen Planungs- und Ausschreibungsarbeiten übernommen. Kostenlos“, lobt Kneer.

Viele weitere Sponsoren und Spender hat der Luftsportverein außerdem akquiriert. Der größte Spender: VSE Volumentechnik. Das Unternehmen gehört der Echterhage Holding an. Die VSE-Geschäftsleiter Jürgen Echterhage und Axel Vedder sorgten für eine Spende in Höhe von 10 000 Euro. „Wir wollen damit das Engagement des Vereins, gerade im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, unterstützen“, erklärt Jürgen Echterhage. In der heutigen Zeit sei ein solcher Einsatz für Kinder und Jugendliche wichtiger denn je.

„Hier lernen die Jugendlichen eigenverantwortliches Arbeiten. Sie merken, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat. Sie lernen Teamgeist kennen und tragen Verantwortung für andere Menschen und für Maschinen“, führte Jürgen Echterhage aus.

Dies seien Grundwerte, die für die Gesellschaft unabdingbar seien. In der Jugendabteilung sind derzeit 25 Jugendliche aktiv. Bereits mit 14 Jahren sind Flüge alleine im Segelflieger möglich.

„Es wäre illusorisch“, sagt Joachim Kneer, „zu denken, dass wir solche Anschaffungen wie das Tor durch Mitgliedsbeiträge oder Einnahmen aus Veranstaltungen bezahlen könnten.“ Um solche Investitionen zu tätigen, seien wesentlich höher Mitgliedsbeiträge nötig und der Flugsport werde zum Elitesport. „Daher sind Spenden wichtig.“

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