Hoher Zuschussbedarf für das Freibad Friedrichstal

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Das Freibad Friedrichstal.

Neuenrade - Jüngst präsentierte der Kämmerer Gerd Schumacher die Jahresauswertung zum Freibad und auch zum Hallenbad. Zumindest die Besucherzahlen für das Freibad Friedrichstal waren recht erfreulich.

 So erzielte man in diesem Bereich ein sehr schönes Resultat. 41 256 Besucher verzeichnen die Neuenrader – ein überdurchschnittliches Ergebnis der vergangenen 13 Jahre. Rekordjahr bleibt nach wie vor das Jahr 2003 mit fast 62 000 Besuchern. Was die Einnahmen anbelangt, so rangiert das Jahr 2015 im oberen Drittel mit fast 70 000 Euro netto.

Indes – Einnahmen sind das eine, der Aufwand das andere. So teilte Kämmerer Gerd Schumacher auf Nachfrage mit, dass der überschlägige Aufwand (ohne tarifliche Steigerung bei den Gehältern) bei 235 000 Euro liege. Die Abschreibung bezifferte Schumacher mit 114 000 Euro pro Jahr, hinzu addieren müssen man noch Bauhofleistungen von etwas 5000 Euro. Dabei ergibt sich ein Aufwand von knapp 350 000 Euro. So bleibt nach Abzug der Netto-Einnahmen in Höhe von 70 000 Euro also ein Zuschussbetrag von rund 280 000 Euro. Weit griffiger ist eine andere Zahl: Teilt man diesen Betrag durch die Zahl der Besucher (rund 41300) ergibt sich erstmal ein Zuschussbedarf von rund 6,80 Euro pro Freibad-Besucher.

Was das Neuenrader Hallenbad anbelangt, so wird es schwierig, die Kostenseite auf die Schnelle zu ermitteln, weil die Verbrauchswerte zum Teil mit den Verbrauchswerten des benachbarten Schulkomplexes verwoben sind. Jedenfalls war das Hallenbad in der vergangenen Saison von Mitte September 2014 bis bis Mai 2015 geöffnet, zwischenzeitlich war es auch einige Zeit wegen Reparaturarbeiten geschlossen. Allein im November und Dezember gab es fünf Störfälle in dem kleinen Bad.

Die Gesamtzahl der Besucher lag bei rund 14300. Schulen und Vereine bilden dabei den größten Anteil. - Von Peter von der Beck

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