Hohe Briefwahlquote in Neuenrade

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Sie hat schon etliche Neuenrader Wahlen erlebt.

Neuenrade - Den Stresstest zur Wahl in Zusammenarbeit mit der Kommunalen Datenverarbeitungszentrale haben alle Beteiligen gut überstanden.

 Der sogenannte Wahlmassentest ist ordentlich gelaufen. Aber so eine Wahl ist dennoch eine kitzlige Angelegenheit. Noch jüngst sagte Hauptamtsleiter Dierk Rademacher während einer Ratssitzung. „Ein Fehler kann Folgen haben.“ Gleichwohl hat Jörg Wende, der alles rund um die Wahlen in Neuenrade organisiert, die Sache gut im Griff, betonte der Hauptamtsleiter.

 Gestern war Wende jedenfalls gemeinsam mit Frank Staffel in Sachen Wahlen unterwegs. Mitarbeiter der Verwaltung waren am Freitagnachmittag für vorbereitende Arbeiten im Rathaus und die einzelnen Wahllokale galt es auch herzurichten. In den Kitas, die als Wahllokal dienen, musste zum Beispiel Bestuhlung her, die für Erwachsene geeignet ist.

Insgesamt 28 bis 30 Helfer, von der Verwaltungsangestellten bis zum Hausmeister tummeln sich in der Verwaltung, um die Wahlen zu stemmen. Veronika Voß zum Beispiel nimmt Briefwähler in Empfang, vermerkt im System, wer Briefwahl beantragt hat, erklärt und kümmert sich. Sie hat sich das Wochenende mit Kollegin Heidi Göbel aufgeteilt. Auch die Wahlhelferschulung ist gelaufen und der Großteil der Wahlhelfer hat auch die Schulung mitgemacht. Jörg Wende hat auch alle Zahlen parat und so konnte er gestern schon mal Daten zur Briefwahl präsentieren.

1918 Anträge auf Briefwahl liegen vor – das entspricht einer Quote von 22,3 Prozent. Insgesamt gibt es in Neuenrade 8614 Wahlberechtigte. Eine stetig steigende Zahl, wie unlängst der Hauptamtsleiter Rademacher betonte. Angesichts der vielen Briefwähler mussten auch drei Bezirke eingerichtet werden – in der Grundschule und nebeneinanderliegend. Dazu kommen zehn Urnenwahlbezirke und die 104 Wahlhelfer kümmern sich vor Ort.

Am Sonntag rechnet man dann zuerst mit den Stimmen aus Blintrop. Und wenn alles gut läuft, werden wohl die Neuenrader Ergebnisse dann zwischen 19.30 Uhr und 20 Uhr vorliegen. Die ersten Kommunalpolitiker werden wohl bei Präsentation der Ergebnisse gegen 18.30 Uhr im großen Sitzungssaal erwartet.

Von Peter von der Beck

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