Das Tor zum Hönnetal

NEUENRADE ▪ Am Ende entschied sich die Führungsspitze der CDU für den Entwurf „Das Tor zum Hönnetal“ von Simone Gieshoff.

Die Frau aus Affeln, welche schon den Roden Hennes entwickelt hatte, überzeugte mit ihrer Idee für den Namenszusatz auf dem Neuenrader Ortsschild, vor allem, weil ein Konzept dahinter steckt. Und weil sich ein guter Teil der knapp 60 Einsendungen auch die Hönne als Idee für den Zusatz aufgegriffen hatte.

Für ihren Entwurf bekam Gieshoff gestern von den CDU-Vertrtern Daniel Wingen, Mark Hantelmann, Toni Wiesemann und Torsten Schneider einen Essensgutschein für den Kaisergarten überreicht. Gieshof hatte überzeugt, weil sie auch ein Logo dazu entworfen hatte, das ebenso die Neuenrader Hönnequelle als auch das Wasserrad mit dem Schriftzug Neuenrade vereinte, und sich als Aufkleber eignet.

Ob der Gieshofsche Entwurf allerdings realisiert wird, das ist noch nicht klar. Denn im Vorfeld hatte die Union schon einmal mit der Idee bei den anderen Fraktionen vorgefühlt und war nicht auf ungeteilte Zustimmung gestoßen. Die Antwort einer Fraktion steht allerdigns noch aus.

Doch der Union liegt daran, die Entscheidung für den Namenszusatz auf dem Ortschild mit möglichst breitem Konsens zu treffen. Einfach mit Mehrheit durchsetzen - davon halten die CDU-Granden nichts. In so einer Angelegenheit müsse man eine breite Mehrheit finden.

So will die Union noch im Vorfeld Überzeugungsarbeit leisten. Wenn das nicht funktioniere, will man auch Abstand vom Thema Namenszusatz nehmen. ▪ Peter von der Beck

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